ist eng an das Logo der Aartalschule angelehnt. Dieses besteht aus drei verschieden blauen Säulen, welche die drei Schulformen symbolisieren, vereint unter dem Dach der Gesamtschule.
Im Logo des Kellertheaters sind diese Säulen wie ein Theatervorhang nach links gerafft und bilden so den Anfangsbuchstaben des Vereins.
Bereits viele Jahre vor der Gründung als Verein haben interessierte Personen als "Kellertheater" Veranstaltungen an der Schule und in der Gemeinde organisiert, jetzt aber als eigener, eingetragener Verein mit besseren Möglichkeiten.
Bereits zum wiederholten Mal im Kellertheater Michelbach: am Samstag, den 25.4.2009 spielte und sang ab 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Musiker und Songwriter, der seit einiger Zeit in Berlin lebt. Seine Songs entstanden in der guten alten Tradition der Singer und Songwriter und sind beeinflusst von Crowded House, Neil Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und Starsailor. Das Publikum hat sich davon überzeugen dürfen,dass sie in jedem Fall über sehr eingängige Melodien verfügen, so dass man erwarten darf, bald mehr von ihm in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm sehr! James hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit guten Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien. Als Vorgruppe spielte die Band Reunion, eine Formation junger und begabter Musiker – ehemals Schülerinnen und Schüler der Aartalschule und Mitglieder der ROCKWERKSTATT: Die beiden Sängerinnen Laura Feurig und Mira Keller, an der Gitarre Tim Köhler, am Schlagwerk Marcel Genschka. Sie coverten bekannte Rock-Songs in einem eher akustischen Stil mit wunderschönem 2-stimmigen Gesang. Auf die Entwicklung der jungen Musiker und Musikerinnen darf man gespannt sein - da ist noch viel zu erwarten!
Der 1951 in Frankfurt am Main geborene Singer und Songwriter Harald Andres war mit seinem Programm „Rocksongs“ zu Besuch. Ende der70er Jahre war er Gründungsmitglied und Sänger der Frankfurter Rockband "Second Page", die 1980 das Album "Crawler" produzierte und das Vorprogramm auf der Judas Priest-Tour bestreiten durfte. Sein neues Solo-Programm beinhaltet Klassiker von Cat Stevens, Neal Young, Eric Clapton, Billy Joel, Jimi Hendrix, den Beatles und Stones sowie aktuelle Hits von Limp Bizkit, Crash Test Dummies, Plain White T´s usw. Es waren ebenfalls Songs aus eigener Feder zu hören. Harald sang und spielte in unverwechselbarer Weise von Liebe, Gefühlen,Tränen und Glück. Die Lieder sollten die Zuhörer zum Zuhören und Zurücklehnen animieren; fröhliche, aber auch sehr leise Töne wurden zu Gehör gebracht.
Nach langer Abstinenz und kreativer Pause startete das Kellertheater Michelbach mit einem vielseitigen Abend am Samstag, den 27.9.2008 wieder neu durch. Ab 19.30 Uhr heizte mit fetzigen Trommelrhythmen zuerst die von Bettina Schweer geleitete, allseits bekannte Truppe von „Sambra Libre“ein und hat damit Zuschauer auf der Straße für die kommende Musikveranstaltung interessiert und geworben. Um 20.00 Uhr rockte die vierköpfige Band „Jane Fool“ mit bekannten Songs aus den Bereichen Punk, Rock und Indie, aber auch mit eigenen Songs die Bude. „Jane Fool“ besteht aus dem Bassisten David Ziehmann, dem Gitarristen Jamie Vogel, dem Schlagzeuger Felix Minor und nicht zuletzt dem Sänger Dario, alle zwischen 16 und 17 Jahren alt. Dann um 21.00 Uhr die im Aartal und auch darüber hinaus bekannte Frauenband LADY MONDAMIN – Frauen nach der Familienzeit, nun also in der besten Musikerinnenzeit, alle berufstätig,mit Kindern in der Pubertät oder älter. Also den Kopf wieder frei für Instrumente und jede Menge musikalischer Ideen. Dabei sind alte musikalische Leidenschaftenwieder aufgeflammt, neue wurden ganz nebenbei entdeckt. Die unterschiedlichsten Stilistiken ebenso wie viel Neugeschaffenes oder Neuinterpretationen von bekannten Songs in einem Guss zu präsentieren, gelang LADY MONDAMIN dank ihrer spezifischen Bindung immer besser: Freude am Musikmachen, viel Humor und Spaß am Skurrilen. Die Ladies, das sind Lady Andi Sonnenschein (Leadgitarre und Gesang), Lady Ute (Gesang und Rhythmusgitarre), Lady Ursel (Bass), Lady Bettina (Perkussion, Schlagzeug und Gesang), Lady Sabine (Keyboard, Bluesharp und Gesang) und Lady Christina (Schlagzeug und Perkussion).
Singer/Songwriter aus Neuseeland
Bereits zum wiederholten Mal im KellertheaterMichelbach: Mathew James White, ein junger Musiker aus Neuseeland,der seit einiger Zeit in Berlin lebt. SeineSongs entstanden in der guten alten Tradition der Singer und Songwriter und sind beeinflusst von Crowded House, Neil Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und Starsailor. Das Publikum hat sich davon überzeugen dürfen, dass die Songs in jedem Fall über sehr eingängige Melodien verfügen, so dass man erwarten darf, bald mehr von Mathew in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm sehr! Er hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit guten Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien. Geboren wurde Mathew James White in Hamilton, Neuseeland. Um seine Musik einem größeren Publikum nahe zubringen, zog er im Alter von 18 Jahren nach Syndey, Australien. Bereits damals finanzierte er sich ausschließlich durch seine Musik und gehörte zu den „local heroes“ in der Liveszene. Seit 2006 lebt Mathew in Berlin und arbeitet mit verschiedenen Größen des Musikbusiness zusammen, schreibt seine Songs unter anderem mit Songwritern wie Alex VonSoos (Co-Writer des UK-Nr.1-Hits "Black Coffee"), Joe Cang (Writer des UK-Nr.1-Hits"Shine") und Writer/Produzent Martyn Phillips (Bryan Adams, Jesus Jones, London Beat, Soul To Soul). Als Mathew James White Ende des Jahres 2003 in einem Londoner Club live performte, wurde auch der Produzent Steve Lyon (DepecheMode, The Cure, Soul Asylum, Reamonn) auf ihn aufmerksam. Er war so beeindruckt, dass er Mathew James White sofort nach Beendigung des Gigs ein Angebot machte, aus dem eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entstand. In London hat Mathew JamesWhite auch sein erstes Album „That’sJust Me!“ produziert. Damit sowie mit Songs seines zweiten, rein akustischen Albums „Acoustic Guitars and Ooh La La’s“ geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kam auf diesem Weg auch wieder in das Kellertheater Michelbach.
Blues & More Am 10.11.2007 um 20.00 Uhr spielte das Bluesduo Gerd Vogel und Ralp-D. Seitz im Kellertheater der Aartalschule in Michelbach. Die zwei gestandenen Gitarristen aus der Rock- und Bluesszene des Rhein-Main-Gebietes spielen Musik um den Blues herum, wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzen. Die beiden Musiker ergänzen sich dabei hervorragend und es entwickelt sich eine ungeheure Dynamik beim Spielen. Gerd Vogel und Ralph-D. Seitz kennen sich schon seit etlichen Jahren. So gründeten sie beispielsweise in den siebziger Jahren gemeinsam die legendäre Blind Chicken Band. Danach gingen sie musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer Liebe und Leidenschaft fürden Rhythm & Blues treu. Gerd Vogel (E-Gitarre, Akustische Gitarre, Dobro)waR der Gitarrist der Sunnyland-Blues Band sowie der Ex-Marla-Glen-Band, jetzt auch bei „The Roots“; Ralph-D. Seitz (Akustische Gitarre, vocals) spielt seit Jahren erfolgreich Gitarre in verschiedenen Projekten, unter anderem auch bei „The Roots“. Anfang des Jahres 2005 trafen sie sich bei einem gemeinsamen Konzert wieder und beschlossen spontan, zusammen zu „bluesen“. Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm gehören Bluesklassiker von Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber auch Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood, Interpretationen von Beatlessongs sowie eigene Stücke.
HELM VAN HAHM & HEIK THE KID – THE FILM-GUITAR-SHOW Jeden Augenblick tritt Gary Cooper auf die staubige Strasse, dem Bösen den Garaus zumachen, Miss Marple scheucht ungeduldig ihren vertrottelten Hobbykollegen Mr. Stringer, und James Bond macht einer sparsam bekleideten Schönheit das subtile Kompliment:"... steht Ihnen gut, das Nichts, was Sie da beinahe anhaben." Das Publikum ist mitten in der Szene, wenn die beiden Gitarrenprofis HELM VAN HAHM& Heik THE KID die ersten Takte dieser unsterblichen Klassiker aufspielen. Cooper, 007 und Miss Marple standen mit auf der Bühne, sobald die beiden ihren Zuhörern eine perfekte Mischung aus Slapstick und Virtuosität präsentierten. Eine musikalische Verneigung, charmant, frisch und lebendig, kreativ verpacktin eine wuchtig-spannend-spassige Bühnenshow. Die beiden ausgezeichneten Musiker spielten nicht nur virtuos Musik, sondern sie schlüpften auch wie Schauspieler in kleine Rollen. Den extrovertierten Saitenartisten gelang mühelos eine mitreißende Mischung aus klassischer Gitarrenmusik und witziger Unterhaltung HELMVAN HAHM & HEIK THE KID gewannen den Publikumspreis beim Gitarrenwettbewerb Münster 2000 und den ersten Preis beim Gitarren- und Folkwettbewerb der Deutschen Bahn 2001. Wir Zuhörer konnten eine mitreißende, lustig-spannende show mit toller Musik erleben!!
"Rezitarre" im Kellertheater Michelbach Repertoire zwischen Heinrich Heine undSimon&Garfunkel Zehn Jahre zwischen Heinrich Heine und Simon & Garfunkel– eine zugegeben knapp geratene Beschreibung des Repertoires der vier Künstler von „Rezitarre“, die zum Geburtstag ihre Freunde und Unterstützer zum Feiern ins Kellertheater Michelbach einluden. Der Ursprung von Rezitarre ist die Liebe zur Lyrik, bei Michael Dauth wie Andreas Roskos. „Wir interessierten uns für das Gleiche, ohne voneinander zu wissen“, berichtete Michael Dauth. Aber die Geister trafen sich und aus Rezitation und Gitarre wurde Rezitarre, vervollständigt durch den Gesang von Sigrid Soukup und Barbara Litzki, die zudem Flöte und auch Gitarre spielt. Alle vier Künstler stammen aus der Region: Bad Schwalbach. Breithardt, Laufenselden. Das Programm von Rezitarre schafft es auf erstaunliche Weise, das Gleichgewicht zu halten zwischen anrührenden alten Liebesliedern und düsteren Todesvisionen sowie politischer Satire der klassischen Art von Heinrich Heine mit durchaus aktuellem Bezug. Einerseits die eindrucksvollen Rezitationen von Andreas Roskos. Kraftvoll und unverhohlen sarkastisch trifft er die Substanz der Texte von Heinrich Heine, Goethe und Villon. Wesentlicher Bestandteil dabei ist immer das vergleichsweise stille Lautenspiel von Michael Dauth – nicht weniger sarkastisch oder ironisch trifft er mit Hänschenklein und der Nationalhymne zu Heines Bestandaufnahmen deutscher Charakterzüge – kein Brutus oder Cäsar, eher der gemütliche brave Germane. Die andere Seite sind historische und moderne Liebeslieder, gefühlvoll gesungen von Sigrid Soukup und Barbara Litzki. Die drücken ganz ohne Kitschhilfe auf manche Tränendrüse. Beklemmung stellt sich ein, wenn jüdische Lieder von der Vertreibung der Juden im Zarenreich erzählen. Auch Theodor Storms Todesbetrachtung „Die Zeit ist hin“ ließ die Zuhörer still werden.
Sphärenhafte
Sounds als Hommage an die 70er- „M.T.Wizzard“ mit Fusion-Rock im Kellertheater
Michelbach
Kurzfristige Trends und Moden
dürften die Band „M.T.Wizzard“ in ihrer langen Bandgeschichte wohl äußerst
selten interessiert haben. Stattdessen widmet sich die schon 1969 von Edgar
Türk gegründete Gruppe der stetigen Weiterentwicklung eines den frühen 70ern
verpflichteten Space- und Fusion-Sounds, der auch orientalische Elemente
beinhaltet. Dem Kellertheater Michelbach ist somit ein ungewöhnliches Gastspiel garantiert. Hinter dem
englischen Begriff „Wizzard“ steht Zauberer bzw. Hexenmeister. Und diese beiden
Begriffe treffen auf die aus dem Raum Linmburg stammende Gruppe zu. Rock- und
Bluessongs wechseln sich ab mit Ethnostücken, Ausflüge in den Jazz-Rock und
Space-Sounds zeigen Improvisations- und Spielfreude, der musikalischen
Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Band bietet fast nur
Eigenkompositionen, wobei sich die meist ohne Gesang auskommenden Stücke durch
allmählichen, aber kraftvollen Spannungsaufbau auszeichnen. Musikalischer
Dreh- und Angelpunkt der Band ist Edgar Türk (Gitarre, Bass, Saz, Percussion),
der sich als Multitalent auf seinen verschiedenen Instrumenten präsentiert.
Nicht zu vergessen seine ausdrucksstarke Stimme, die vor allem in den Rock- und
Blues-Songs zum Ausdruck kommt. Ihm stehen Hans Georg Hering (Bass, Gitarre),
der unkonventionelle Gitarrensoli beisteuert – mal spacig-getragen, mal kräftig
losrockend - und André Peiter am Schlagzeug zur Seite.
Am Freitag, 22.6 um 19.00 Uhr veranstaltet die ROCKWERKSTATT im Kellertheater ein
Rock-Konzert zum Abschluss des Schuljahres. Die 13 Jugendlichen unter der
Leitung von Ralph D. Seitz und Ursula Giebel möchten Eltern und Mitschülern
präsentieren, was sie im Laufe des Schuljahres erarbeitet haben: ein rundes
Programm von bekannten und gern gehörten Musikstücken, die zum Zuhören und
Mittanzen animieren. Mit ihrer Spielfreude und dem Können der Jugendlichen
verspricht es ein unterhaltsamer Abend zu werden!
Eintritt beträgt für
Erwachsene 5€, für Jugendliche 2€. Mit dem Geld soll der nächste Bandworkshop
für die Rockwerkstatt finanziert werden. Karten können bei den Mitgliedern der
Rockwerkstatt oder unter der mailadresse: info@kellertheater-michelbach.de
vorbestellt werden.
Groovender Acoustic-Jazz
mit Blick über den Tellerrand und Lust auf Neues
Monsieur Hulot und das Mahavishnu Orchestra. Geht das
zusammen? Es geht, und wie! Zu erleben am Sonntag, 22.4.2007 um 20.00 Uhr im
Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach. Ali Neander und seine „fifty fingers“ wildern quer durch die Musiken, getreu dem
Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Und so erscheinen nicht nur Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla, Chick Corea und John Coltrane in neuem Gewand, sondern
es gibt auch bei den Eigenkompositionen
Musik aus aller Welt, ohne Weltmusik sein zu wollen.
Der
Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutet hier nicht puristische Rückschau.
Ganz im Gegenteil. Die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden nur
z.B. durch eine Melodica neu interpretiert, Drum & Bass werden hausgemacht
und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer.
„Wir
erleben jeden Tag Überraschungen was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch
an Sounds steckt“ Auf
Initiative von Ali Neander, dem eine akustische Band mit nicht alltäglicher
Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht nur die
Auswahl der Instrumente, sonder auch die Auswahl der Musiker erwies sich als
ein Glücksgriff. Die Musiker kommen aus den verschiedensten musikalischen Richtungen: Ali Neander ist der bekannteste
hessischer Rockgitarrist und spielt u.a. mit den Rodgau Monotones, Sabrina
Setlur und Xavier Naidoo.
Martin Wagner ist der absolute
Newcomer unter den Akkordeonisten und spielt Klezmer mit Irith Gabriely´s
Colaleila oder im Kabarettprogramm von Konrad Beikirchner.
Christoph Aupperle lebte lange Zeit in
Brasilien und spielte mit Größen dortiger Musik und ist hier, außer als
Vibraphonist, auch als ausgezeichneter Jazzpianist bekannt.
Norbert Dömling spielte sich, nach
den Krautrockanfängen mit Missus Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste
Riege des europäischen Electric-Jazz vor, u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham,
Trilok Gurtu, Jasper van´t Hof.
Andreas Neubauer ist Frankfurts
Schlagzeuger Nummer eins. Er ist u.a. der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus
und dem New Yorker Organisten John Hammond.
Am 23. März 2007 lädt das Kellertheater Michelbach e.V. um 20.00 Uhr zu
einem überaus interessanten Konzert ein.
Das
Programm der Formation “Cello meets
Jazz“ ( Marek Herz, Gitarre und Christopher Herrmann, Cello) erstreckt sich von
alten Standards wie "Black Orpheus" über den gut gelaunten
"James" von Pat Metheny bis hin zu Popklassikern von den Beatles und
Sting. Gitarre und Cello spielen sich mal rasant, mal in ruhigen Phrasen, aber
immer gekonnt die "Bälle" zu. In den Arrangements der dargebotenen
Stücke liegt der besondere Reiz auch darin, dass es den beiden Musikern
scheinbar mühelos gelingt, Stücke zu spielen, die traditionell von völlig
anderen Besetzungen gespielt werden. Mal im Kontrast der perlenden
Gitarrenarpeggien und warmen Celloseufzern, dann wieder im schmissigen Unisono ist
die Spielfreude der beiden Musiker zu hören, die sich auf das begeisterte
Publikum überträgt. Dezent eingesetzte Effekte, Loops und Samples tragen zu
einem abwechslungsreichen Klang-Erlebnis bei.
Marek
Herz (Gitarre) aus Idstein hat Unterricht u.a. bei Thomas Langer und Martin
Lejeune
Während
der Jahre 2003 - 2005 studierte er Musikwissenschaft in Frankfurt ebenso wie
Jazz/Pop Gitarre an der Uni Mainz. Trotz seiner Jugend hat er bereits in
zahlreichen Projekten in verschiedensten Besetzungen (u.a. Cover- und
Rock/Pop-Bands; Duo mit dem Gitarristen Uwe Grunert; im Wild Rose Duo mit der
Sängerin Michaela Müller). Er ist regelmäßiger Begleiter des Idsteiner
Gospelchores bei Konzerten; er wirkte mit bei "Der kleine
Horrorladen"
2003.
Bei CD - Einspielungen und Arrangements für Uli Herz). Neben seiner
Lehrtätigkeit an der Idsteiner Musikschule "Piccolo" ist er
Mitbegründer der Konzertreihe „Young Jazz Connection“ im Atelier „SPEICHER“,
Idstein
.
Christopher
Herrmann (Cello) aus Bad Camberg hatte seine ersten vier Jahre Unterricht
im Alter von 13 bei der Frankfurter Cellistin Sabine Krams. 2001 war er
Stipendiat der Musikstiftung der Kreissparkasse Limburg, 2004 begann er das
Cellostudiums bei Michael Sanderling an der Musikhochschule in Frankfurt/Main.
Auf CD-Einspielungen für Rainer Dimmler und Ellen Klinghammer ist er ebenfalls
zu hören. Er brachte bereits eigene und fremde Kompositionen zur Uraufführung.
Neben diversen Ensembles arbeitet er zusammen mit Soren Leyers (Jazzgeige),
Marjana Lysnick (Piano), Thomas Hirt (Komponist) und den Limburger
Domsingknaben. Auch er ist Lehrer an der Idsteiner Musikschule "Piccolo".
Eintrittskarten zu 8€/ermäßigt 5€ sind an der Abendkasse
erhältlich oder können vorbestellt werden unter der Telefonnummer 06124-77019
oder per Mail info@kellertheater-michelbach.de
Wieder im Kellertheater um 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Singer/Songwriter
aus Neuseeland, der seit einiger Zeit in London und Berlin lebt. In London hat Mathew
James White auch sein neuestes Album „That’s
Just Me!“ produziert. Damit geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kommt auf
diesem Weg auch in das Kellertheater Michelbach. Seine
Songs entstanden in der guten alten Tradition der Singer/Songwriter und sind
beeinflusst von Crowded House, Neil
Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und
Starsailor. Das Publikum wird sich davon überzeugen dürfen,
dass sie in jedem Fall über sehr eingängige Hooklines verfügt, so dass man
erwarten darf, bald mehr von ihm in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm
sehr! Mathew hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit
einzigartigen Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien. Karten zu 8€/ermäßigt 5€
sind an der Abendkasse erhältlich oder können vorbestellt werden unter der Telefonnummer 06124-77019 oder per Mail info@kellertheater-michelbach.de
Jazz zum Träumen Der
Gitarrist Peter Wolterstorff und der Bassist Dieter Schmalzried spielen eine
beseelte
und in sich ruhende Musik, die Elemente aus modalem Jazz, Bebop,
Fusion,
Folk, Latin, Blues und Weltmusik verbindet. Grundlage
sind die eigenständigen Kompositionen des Gitarristen, die Zuhörer und
Musikerkollegen gleichermaßen als schön und interessant beschreiben. Diese
werden gemeinsam erarbeitet, ausgestaltet und weiterentwickelt. Das
Spektrum reicht von ruhigen Klangbildern mit Folkeinflüssen und Balladen über
moderne beboporientierte Titel mit ausgefuchsten Changes und interessanten
Verschiebungen innerhalb der Form bis hin zu vorwärts treibenden, stärker in
Richtung Fusion gehenden Stücken. Viel Raum bleibt für Improvisationen, das
Eingehen aufeinander, auf das Publikum, auf den speziellen Moment. Das
intuitive Zusammenspiel wirkt oft fast telepathisch, im natürlichen Fließen
tauchen immer wieder spannende und überraschende Stellen auf. Die entstehenden
Klangbilder und Strukturen laden ein zum Träumen, Nachdenken, Mitgehen oder
einfach nur zum Zuhören. Und kommen sowohl bei Freunden des modernen Jazz als
auch bei Klassik- und Pophörern sehr gut an.
Internationale Erfahrung und
heimische Wurzeln – gute Mischung für ein Jazz-Konzert
Das Kock-Trio war im
Kellertheater der Gesamtschule Michelbach schon mehrfach zu Gast und ist den
Jazz-Fans in der Region und darüber hinaus bestens bekannt. Mit Hermann Kock am
Schlagzeug, Norbert Dömling am Kontrabass und Thomas Langer an der E-Gitarre haben drei international erfahrene Künstler den Abend bereichert.
Live zu spielen ist ihre
große Leidenschaft, und das haben die Zuhörer wieder zu hören bekommen.
Aktuelle Grooves wie Drum´n´
Bass und House werden von den Musikern mit eigenen Kompositionen und
Arrangements von bekannten Jazzstandards, Pop- und Rocksongs der 70er Jahre,
Bossa Nova Klängen und Solopercussion zu einer eigenen Klangsprache vermischt.
Die Band um den Schlagzeuger
Hermann Kock wurde 2003 gegründet. Kock ist durch seine Zusammenarbeit u.a. mit
Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der Ed Sperber Big Band (Bayer.
Rundfunk) überregional bekannt geworden und als Schlagzeugdozent für die
Ausbildung der Berufsstudierenden an der FMW
und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt
verantwortlich.
Der Bassist Norbert Dömling
gehört zu den kreativsten und besten E- und Kontrabassisten Deutschlands und
hat u.a. mit Billy Cobham, Jasper van ´T Hof und Tony Lacatos
zusammengearbeitet, sowie eine Basschule veröffentlicht.
Der Gitarrist Thomas Langer
spielt seit Herbst 2002 bei der Organistin Barbara Dennerlein und tourte
bereits u.a. mit Bob Mintzer und Ack van Rooyen. Er studierte in Los Angeles
und New York und wurde in der Januar-Ausgabe 2001 der Zeitschrift “Gitarre und
Bass” portraitiert.
Saubere
Füße (...ein
Programm, das sich gewaschen hat!...) "Also
mit diesem Hitler konnte ich
nie viel anfangen! Aber dann hab ich ‚Der
Untergang’ im Kino gesehen und ich muss sagen: ein hervorragender
Schauspieler!" So zitiert Böll in seinem Programm einen
"von diesen BWL Trotteln, denen der um die Schultern gewickelte Tommy Hilfiger Pullover scheinbar die
Sauerstoffzufuhr zum Hirn unterbricht", dessen Gespräch er auf einer
Wiesbadener Afterwork-Party belauschte.
Frech, hart und politisch nicht immer korrekt geht es bei Böllzu. In seinem Programm "Saubere Füße (...ein Programm, das sich gewaschen hat!.. "
bietet der junge Nachwuchs- Kabarettist dem Besucher ein buntes Potpourri aus
Frontal-Kabarett, heiteren bis zynischen Liedern, mit Charme und Bellcanto zur
Gitarre vorge-tragen und natürlich seine bekannten satirischen Kurz-geschichten
über die liebenswertesten Verschroben-heiten des menschlichen Alltags.
Thematisch kommt hier niemand ungeschoren davon: ob politische Themen wie die
"Große Sünde von '89 und ihre Folgen" oder warum "Spanferkel
grillen bei der Feuer-wehr" im Zuge der neuen
Ausländer-Integrations-Kon-zepte wohl nicht funktionieren wird, über Pisa, Acker-mann, Spanische Tavernen, Heimwerkerserien, bis hin zu
"Ethnologie und Evolution der Damenhandtasche" wird hier alles
durchleuchtet und ordentlich auf die Schippe genommen.
Über sein Programm sagt Böll
selbst: "Es gibt viele, die immer nur mit dem erhoben Zeigefinger auf
der Bühne stehen und über alles meckern. Aber ich biete auch Lösungskonzepte:
wie zum Beispiel den "Rentnerstrich
" gegen die Altersarmut!"
2005 wurde Florian Böll für
seine Kurzgeschichte "Saubere
Füße " mit dem Literatur-Preis der Stadt Taunusstein ausgezeichnet. Er ist Mitbegründer und festes
Ensemble Mitglied der "Kabarett & Kleinkunst Bühne" des Jukuz - Alter Bahnhof - Taunusstein-Hahn und
eine Hälfte des Musik-Kabarett Duos Shinofris.
Vor dem Wolkenhaus von Frau Holle ist was los: Der
Weihnachtsmann hat sich einen Fuß verstaucht und kann nun unmöglich zur Erde
reisen, um die Weihnachtsgeschenke zu verteilen.
Doch Frau Holle weiß einen Rat: Vielleicht kann jemand aus der
Märchenwelt für den Weihnachtsmann einspringen!?
Bekannte Märchenfiguren, unter ihnen der Wolf, das tapfere
Schneiderlein und Hans im Glück, treten nun in einem Wettbewerb gegeneinander
an.
Der Gewinner darf an Stelle des Weihnachtsmannes zur Erde reisen
und die ersehnten Geschenke verteilen. Aber leider gibt es in der Märchenwelt
auch Hexen, die gar nicht wollen, dass die Kinder Geschenke bekommen.
Die Hexe will diese gute Tat
verhindern und entwickelt immer neue Untaten, um die Kinder auf der Erde
zu ärgern. Also muss zunächst einmal die Hexe bekämpft werden.
Natürlich braucht Frau Holle da auch dringend die Hilfe der Kinder im Publikum.
Das
Kellertheater Michelbach hat schon ohne Vampire, dem Phantom und einem
wahnsinnigen Arzt eine mystische, gruselige Atmosphäre.
Nun ist es
gelungen Sängerinnen und Sänger für ein Grusical zu engagieren, die in diversen
erfolgreichen Musicalproduktionen mitwirken.
Die Akteure des
Grusicals sind im Bereich Gesang / Schauspiel / Musical seit vielen Jahren
beschäftigt.
Das dynamische
Ensemble besteht aus zwei Damen und drei Herren, alle treten
live auf. Aus Humor, gelebter Emotion, Lebensfreude und Esprit entsteht Kunst –
eine Kunst, die vor allem durch die Nähe wirkt. Das Publikum ist Teil der Show
und wird dadurch nachhaltig berührt. Die Darsteller nutzen den gesamten
Zuschauerraum als Aktionsfläche. Der musikalische Rahmen ist abgesteckt, doch
lassen sich die Künstler viel Raum für individuelle und spontane Überleitungen,
um die Darbietung lebendig zu präsentieren.
Daher finden
die Veranstaltungen ohne Moderation statt. Das künstlerische Team kreiert eine
Show rund um die Musicals:
Phantom der
Oper, Jekyll & Hyde, Tanz der Vampire.
Eine Reise in
die Welt dieser drei berühmten Musicals erwartet Sie. Es sind Ohrwürmer zu
hören wie Totale Finsternis, Phantom der Oper, etc.
Jazz im weitesten Sinne Dass
Jazzer Jazzstandards spielen, dürfte kein wohlgehütetes Geheimnis mehr sein.
Wie
klingt es aber, wenn versierte Musiker auch auf Pop- und Rockklassiker
improvisieren, oder gar Schlagern eine jazzige Note verleihen?
24U, ein Duo bestehend aus Gitarre und Kontrabass, gibt Antworten auf
diese Frage.
Neben
Werken der Swing-, Bebop- und Modern-Jazz-Ära werden vor allem Hits der letzten
50 Jahre in eigenwillige Arrangements verpackt und mit mehr oder weniger
schrägen Klängen gewürzt.
Für
Stefan Kowollik und Roland Ruck, den beiden studierten Musikern von 24U, steht
neben Spontaneität und Handwerkskunst, Spielfreude und Humor an erster Stelle.
Ein
Leckerbissen für alle Musikfreunde!
Die zwei
gestandenen Gitarristen aus der Rock- und Bluesszene spielten Musik um den Blues
herum, wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzten. Beide
ergänzten sich dabei hervorragend und entwickelten eine ungeheure Dynamik beim
Spielen. Gerd Vogel und Ralph-D. Seitz kennen sich schon seit
etlichen Jahren.
So gründeten sie beispielsweise in den siebziger Jahren
gemeinsam die legendäre Blind Chicken Band. Danach gingen sie
musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer Liebe und Leidenschaft für
den Rhythm & Blues treu. Gerd Vogel (E-Gitarre, Akustische Gitarre, Dobro)
ist der Gitarrist der Sunnyland-Blues Band sowie der Ex-Marla-Glen-Band, jetzt
auch bei „The Roots“; Ralph-D. Seitz (Akustische Gitarre, vocals) spielt seit
Jahren erfolgreich Gitarre in verschiedenen Projekten, unter anderem auch bei
„The Roots“. Anfang des Jahres 2005 trafen sie sich bei einem gemeinsamen
Konzert wieder und beschlossen spontan, zusammen zu „bluesen“. Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm gehören Bluesklassiker von
Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber auch
Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood,
Interpretationen von Beatlessongs sowie
eigene Stücke.
Tolle Gitarrenmusik gab es zu hören! Mit den Gitarristen aus dem
Rhein-Main-Gebiet waren aber auch drei Musiker der Spitzenklasse am Werk.
Als erster Musiker präsentierte Cameron Nelson sein Können
auf der klassischen Gitarre. Mit seinem jugendlichen Charme stellte er die
Stücke vor und beeindruckte durch sein Können, seine Fingerfertigkeit und seine
Interpretation der ausgewählten Stücke. Sehr faszinierend ist ihm die
Interpretation des modernen russischen Stückes „Fall des Hauses Usher“
gelungen, die musikalische Interpretation einer Geschichte von Edgar Allen Poe.
Es war deutlich zu hören, wie die schöne Melodie des Stückes nach und nach
weniger wurde und sich letztendlich auflöste – das alles sehr musikalisch und
wunderbar dargeboten.
Ali Neander, bekannt durch die „Rodgau Monotones“ und „fifty
fingers“ sowie Tilmann Höhn, Filmkomponist und Sideman verschiedenster Gruppen,
bestritten den zweiten Teil des Abends. Jeder stellte einige seiner eigenen
Stücke vor, sie musizierten aber weite Strecken gemeinsam. Wunderbar zu
beobachten das Zusammenspiel der beiden Musiker, wie sie sich die Bälle
zuwarfen! Ali Neander beeindruckte durch seine Fingerfertigkeit und
musikalischen Einfallsreichtum, Tilmann Höhn stellte seine Beherrschung der
Gitarrentechnik trefflich unter Beweis. Manchmal standen die Technikeffekte
etwas stark im Vordergrund, faszinierend aber immer wieder, wie eigenwillig sie
die einzelnen Stücke neu interpretierten.
Insgesamt ein schöner
Abend in der Clubathmosphäre des Kellertheaters.
Am Abend
des letzten Schultages startete um 19.00 Uhr das unterdessen
traditionelle „School’s Out!“-Konzert im Kellertheater der Schule.
Es spielten vier Bands: Die Rockwerkstatt, Perfect Plug, Battlemage und For Sale.
19.00 Uhr:
Die Rockwerkstatt der Gesamtschule
Aarbergen-Michelbach, das sind die Sängerinnen Mariella, Mira, Miriam und Linda
sowie die Drummer Robin und Marcel, der Basser Jan, der Gitarrist Tim und der
Saxophonist Nick. Die Band interpretiert einige Stücke eigenwillig neu, hat auch
eigene Songs auf Lager. Im Wesentlichen spielen sie aber Coversongs quer durch
die Rock-Geschichte.
20.00 Uhr: PerfectPlug befindet sich musikalisch
irgendwo zwischen Punk und Hardrock und nennt seine Musikrichtung einfach
Punk’n Roll. (Gabriel „Gab“ La Pietra – Gesang, Nikolas La Pietra – Bass,
Walther Klöppel – Drums, Hans Ulrich Klöppel – Gitarre, Niklas Wenk – Gitarre)
21.00 Uhr: Battlemage, gegründet
12/2005, das sind 4
Leute: Nicolas Kreuzmann -Vocals,
Julian Diehl – Guitar,
Marius Diehl – Bass,
Florian Bodeheimer – Drums.
Sie spielen klassischen Heavey Metal mit Einflüssen aus dem Epic, Melodic
und auch Folk-Metal. Sie covern Songs von Bands wie Manowar, Motörhead etc...
und spielen auch eigene Lieder.
22.00 Uhr: Die
Band "FOR SALE" besteht
aus 3 Mitgliedern in der Besetzung Schlagzeug (Florian May), Bass (Benjamin
Bördner) und Gitarre/Gesang (Moritz Peil). Sie sind alle Anfang/Mitte 20
und stammen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg. Obwohl sie alle Elektroniker
sind, spielen sie einfachen Rock bzw. Grunge-Rock, alles Eigenkompositionen.
Electric
Mistress und Zombie-Factor rocken im Kellertheater Michelbach. Beide Bands haben bereits einen treuen Fankreis, beide Bands haben am
Wettbewerb „Rolling Idstone“ teilgenommen und sind dadurch über ihren Fankreis
hinaus bekannt geworden.
Electric Mistress, das sind fünf eigenwillige Köpfe und ein Ergebnis: Psy-core-delic Rock vom Feinsten! Gut, wer nun sagt
eine Band, die in einem ehemaligen Kuhstall probt, sei wenig vielversprechend,
der irrt!
Electric Mistress fesselte
das Publikum ihrer ersten Liveauftritte mit ihrem vielschichtigen Live-Set
irgendwo zwischen dem Progressiv- und Psychedelic-Rock der 70er, dem Independent Rock der 80er,
gepaart mit den Sounds der 90er.
Eben einfach Psy–core–delic Rock!
Psychedelisch und rationell,
ziemlich laut und rau mit leisen Tönen.
Mit den Texten und der
Stimme von Frontfrau Mima bekommt diese Mixtur eine Aussage, die berührt und
mitreißt. Begleitet wird die Frontfrau »Mima« Müller von »P« Landersheim am
Schlagzeug, Nils Müller an der Gitarre, Torsten Scholl am Keyboard und Veit
Müller am Bass.
Zombie Factor ist eine Bandmit vier
Musikern aus Taunusstein. Zuletzt
belegten sie in der Endausscheidung zu „Rolling Idstone“ den 2. Platz, bekannt
sind sie den Zuhörern im Kellertheater bereits durch ihr Beteiligung an
mehreren „School’s Out!“-Konzerten.Die Musik der vier jungen Musiker
kann man im weitesten Sinne als NuRock bezeichnen, wobei diese Bezeichnung
nicht genau definiert ist. Anders gesagt, sie lassen sich musikalisch nicht in
irgendwelche Genres und Klischees einengen. Ihre Musik ist eine Mischung aus
harten und soften, melodischen und rhythmuslastigen Elementen, die sich zu
einem neuen Ganzen mit eigener Charakteristik
zusammenfügen.
Groovender Acoustic-Jazz
mit Blick über den Tellerrand und Lust auf Neues - Monsieur Hulot und das Mahavishnu Orchestra: Geht das
zusammen? Es geht, und wie! Ali Neander und seine „fifty fingers“ wildern quer durch die Musiken, getreu dem
Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Und so erscheinen nicht nur Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla, Chick Corea und John Coltrane in neuem Gewand, sondern
es gibt auch bei den Eigenkompositionen
Musik aus aller Welt, ohne Weltmusik sein zu wollen.
Der
Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutet hier nicht puristische Rückschau.
Ganz im Gegenteil. Die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden nur
z.B. durch eine Melodica neu interpretiert, Drum & Bass werden hausgemacht
und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer.
„Wir
erleben jeden Tag Überraschungen was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch
an Sounds steckt“
Auf
Initiative von Ali Neander, dem eine akustische Band mit nicht alltäglicher
Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht nur die
Auswahl der Instrumente, sonder auch die Auswahl der Musiker erwies sich als
ein Glücksgriff. Die Musiker kommen aus den verschiedensten musikalischen Richtungen:
Ali Neander ist der bekannteste
hessischer Rockgitarrist und spielt u.a. mit den Rodgau Monotones, Sabrina
Setlur und Xavier Naidoo.
Martin Wagner ist der absolute
Newcomer unter den Akkordeonisten und spielt Klezmer mit Irith Gabriely´s
Colaleila oder im Kabarettprogramm von Konrad Beikirchner.
Christoph Aupperle lebte lange Zeit in
Brasilien und spielte mit Größen dortiger Musik und ist hier, außer als
Vibraphonist, auch als ausgezeichneter Jazzpianist bekannt.
Norbert Dömling spielte sich, nach
den Krautrockanfängen mit Missus Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste
Riege des europäischen Electric-Jazz vor, u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham,
Trilok Gurtu, Jasper van´t Hof.
Andreas Neubauer ist Frankfurts
Schlagzeuger Nummer eins. Er ist u.a. der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus
und dem New Yorker Organisten John Hammond.
Ein starkes Duo Ihr Musikstil wird unter der Rubrik amerikanische
Singer/Songwriter gehandelt, aber sie lassen sich nicht beeinflussen durch das,
was die Leute im Allgemeinen darunter
verstehen.
Stef White wuchs auf in Neck/Niederlande. Musikalisch wurde er
früh beeinflusst durch alten Delta Blues, Country und Folk Rock, wie ihn
EmmyLou Harris und Elmore James spielten. Als vierzehnjähriger stellte Stef
White bereits seine eigene Band zusammen, mit der er durch die kleinen Clubs
der Singer/Songwriterszene der Niederlande tourte. Während eines seiner
Auftritte begegnete er Kersten de Ligny, seit dem Jahr 2000
spielen sie zusammen.
Kersten wurde in Amsterdam geboren und hat eine persönliche
Vorliebe für die Musik der 60er und 70er Jahre wie die von Joni Mitchell und
Simon&Garfunkel. Sie liebt aber ebenso die Musik des Old Jazz z.B. von
Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Nachdem sie einige Jahre in Italien lebte,
hat sie sich nach ihrem Abschluss an der Akademie für Pop-Musik in Hilversum
darauf konzentriert, eigene Texte und Gedichte zu schreiben.
Die Verschmelzung seiner Liebe für Country sowie Rhythm’n
Blues und ihrer Liebe für Folk, Jazz und melodische Songs ergeben eine Mixtur
der verschiedenen Stile, die einen eigenen
Sound ergeben und eine eigene Atmosphäre ausatmen. Zusammen haben sie
angefangen, melodiöse Songs zu komponieren, in denen der Schwerpunkt auf der
Aussagestärke und Schlichtheit der Texte liegt. Vor allem im Austausch mit dem
Publikum entsteht immer wieder eine eigene und andere Atmosphäre zu jedem der
einzelnen Songs.
Hahner
Lehrerband: “Blue Print“ im Kellertheater Michelbach Das Programm enthält eine bunte Mixtur der Musik von
etwa 1970 bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Rock-Titeln wie Sympathy For The Devil über Pop-Songs,
Soul und Blues sowie schmusigen Balladen bis zu leicht jazz angehauchten Titeln
wie Lily Was Here oder Smooth Operator. Siggi Weinbrenner, die Sängerin mit der Rock-Röhre, ist in
Michelbach vielen noch als Musiklehrerin bekannt, sie arbeitet jetzt an der
Fliednerschule in Wiesbaden-Bierstadt.
Ute Berlin ist die Keyboarderin der Band; gelegentlich
greift sie auch zur Gitarre. Sie arbeitet in der Grundstufe der Oberen Aar mit
vielen Fächern, auch Musik. Ule Schrief-Dober,
Gründungsmitglied von Blue Print, spielt Saxophon, Querflöte und Keyboard in der Band. Sie ist Musik- und
Biologielehrerin an der Oberen Aar.
Lothar Herz (ebenfalls
Gründungsmitglied) ist
kein Musiklehrer, er spielt aber einen klasse Bass in der Band. Er unterrichtet
Englisch und Darstellendes Spiel und betreut das KulturMobil in Hessen.
Kai Hastert ist auch kein Musiklehrer, aber ein toller
Schlagzeuger. Er unterrichtet an der Oberen Aar Sport und Chemie; und er
betreut die Fussball-TFG.
Der Gitarrist Johannes Demmler ist tatsächlich gar kein Lehrer, sondern Psychologe. Er kümmert sich
hauptsächlich um Schüler, insofern haben alle Bandmitglieder den gleichen Hintergrund.
Er spielt am liebsten Super-Gitarren-Soli und perfektioniert ständig seinen
Sound, wovon alle profitieren.
Im
Zusammenhang mit der 3. Aarbergener Gewerbeausstellung lud das Kellertheater
d zu
einem überaus interessanten Konzert ein.
Das
Programm der Formation “Cello meets
Jazz“ ( Marek Herz, Gitarre und Christopher Herrmann, Cello) erstreckt sich von
alten Standards wie "Black Orpheus" über den gut gelaunten
"James" von Pat Metheny bis hin zu Popklassikern von den Beatles und
Sting. Gitarre und Cello spielten sich mal rasant, mal in ruhigen Phrasen, aber
immer gekonnt die "Bälle" zu. In den Arrangements der dargebotenen
Stücke lag der besondere Reiz auch darin, dass es den beiden Musikern
scheinbar mühelos gelang, Stücke zu spielen, die traditionell von völlig
anderen Besetzungen gespielt werden. Mal im Kontrast der perlenden
Gitarrenarpeggien und warmen Celloseufzern, dann wieder im schmissigen Unisono war
die Spielfreude der beiden Musiker zu hören, die sich auf das begeisterte
Publikum übertrug. Dezent eingesetzte Effekte, Loops und Samples tragen zu
einem abwechslungsreichen Klang-Erlebnis bei.
Marek
Herz (Gitarre) aus Idstein hat Unterricht u.a. bei Thomas Langer und Martin
Lejeune
Während
der Jahre 2003 - 2005 studierte er Musikwissenschaft in Frankfurt ebenso wie
Jazz/Pop Gitarre an der Uni Mainz. Trotz seiner Jugend hat er bereits in
zahlreichen Projekten in verschiedensten Besetzungen (u.a. Cover- und
Rock/Pop-Bands; Duo mit dem Gitarristen Uwe Grunert; im Wild Rose Duo mit der
Sängerin Michaela Müller). Er ist regelmäßiger Begleiter des Idsteiner
Gospelchores bei Konzerten; er wirkte mit bei "Der kleine
Horrorladen"
2003.
Bei CD - Einspielungen und Arrangements für Uli Herz). Neben seiner
Lehrtätigkeit an der Idsteiner Musikschule "Piccolo" ist er
Mitbegründer der Konzertreihe „Young Jazz Connection“ im Atelier „SPEICHER“,
Idstein.
Christopher
Herrmann (Cello) aus Bad Camberg hatte seine ersten vier Jahre Unterricht
im Alter von 13 bei der Frankfurter Cellistin Sabine Krams. 2001 war er
Stipendiat der Musikstiftung der Kreissparkasse Limburg, 2004 begann er das
Cellostudiums bei Michael Sanderling an der Musikhochschule in Frankfurt/Main.
Auf CD-Einspielungen für Rainer Dimmler und Ellen Klinghammer ist er ebenfalls
zu hören. Er brachte bereits eigene und fremde Kompositionen zur Uraufführung.
Neben diversen Ensembles arbeitet er zusammen mit Soren Leyers (Jazzgeige),
Marjana Lysnick (Piano), Thomas Hirt (Komponist) und den Limburger
Domsingknaben. Auch er ist Lehrer an der Idsteiner Musikschule
"Piccolo".
Gitarre total: Als
spiele ein ganzes Orchester Klassik
auf Gitarre, Gitarrenklang mit dem Synthesizer und durch außergewöhnliche
Spielweise verfremdet, mal rockig und mal schmusig-sanft – so hat sich der
Gitarrenvirtuose Martin C. Herberg im
Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach dem Publikum präsentiert.
Gitarre
total, dieser Titel ist nicht übertrieben. Herbergs Art, die Gitarre zu
spielen, ist faszinierend. Wer für Experimente offen ist, für den war dieser
Abend ein ganz besonderer Leckerbissen: eine stilistische Mischung vom
klassischen Säbeltanz über Rolling Stones bis hin zu esoterischen Traumreisen
reichten die Interpretationen, gut gemixt mit klangmalerischen sphärischen
Eigenkompositionen. Virtuos ließ er die verschiedenen Stilrichtungen zu einem
homogenen Ganzen zusammenfließen.
Herberg
spielt nicht nur die Gitarre in Perfektion, er nutzt den Klangkörper als
Ganzes, zupft und schlägt, klopft und trommelt, nimmt Hände und Mikrofonständer
zu Hilfe.
Hierbei
kommt ihm das Studium der klassischen Gitarre ebenso zugute wie seine
Mitgliedschaft in verschiedenen Rock-, Blues- und Flamencoformationen zugute.
Seit ca. dreißig Jahren ist er jetzt in Nordamerika und Europa als Solist
unterwegs, mehr als 2000 Konzerte hat er in dieser Zeit gegeben.
Dass
Jazzer Jazzstandards spielen, dürfte kein wohlgehütetes Geheimnis mehr sein.
Wie klingt es aber, wenn virtuose Musiker auch auf Pop- und Rockklassiker
improvisieren, oder gar Schlagern eine jazzige Note verleihen?
24U, ein Duo bestehend aus Gitarre und Kontrabass, gab im Kellertheater
Antworten auf diese Frage.
Neben
Werken der Swing-, Bebop- und Modern-Jazz-Ära wurden vor allem Hits der letzten
50 Jahre in eigenwillige Arrangements verpackt und mit mehr oder weniger
schrägen Klängen gewürzt.
Für
Stefan Kowollik und Roland Ruck, die beiden studierten Musikern von 24U, steht
neben Spontaneität und Handwerkskunst die Spielfreude und der Humor an erster
Stelle.
Ob
dezent oder fetzig, 24U ist ein Leckerbissen für alle Musikerfreunde!!
Zauberhaftes im Kellertheater der
Gesamtschule Aarbergen-Michelbach – Magio
kam und verzauberte sein Publikum mit seinen Illusionen.
Schon 1976 hatte Magio als Zwölfjähriger, wie viele andere Kinder auch, Interesse an
der Zauberei. Mit seinem ersten Zauberkasten, welchen er zu Weihnachten bekam,
bescherte er seiner Familie verzauberte Weihnachtsfeiertage.
Es waren wieder die Weihnachtsfeiertage, welche ihn zur Zauberei zurückführten.
Zu seinem ersten "großen" Auftritt vor ca. 40 Personen standen ihm
lediglich die Utensilien eines Zauberkastens zur Verfügung. Damit nicht nur
gestaunt, sondern auch gelacht werden konnte, hat er die Vorführung in einem
gebrochenen deutsch-italienischen Dialekt gehalten - hieraus resultierte auch sein
jetziger Künstlername Magio. Nach seiner Vorführung
wurde er von einigen Gästen angesprochen, ob er die Zauberei nicht
professioneller betreiben wollte.
In den letzten 10 Jahren hat sich die
Vorführung in eine verblüffende Show gewandelt, welche die verschiedensten
Formen (Comedy, Illusionen, mental Magie etc. ) der Zauberei impliziert.
Um die Illusionen noch wirkungsvoller zu
präsentieren, werden stets Assistenten aus dem Publikum involviert. Aber auch
Table-Hopping, Close-Up oder Kinderzauberei mit Ballonmodellage gehören zu
seinem Repertoire.
Das Kellertheater-Team setzte seine Veranstaltungsreihe
„Jazz im Frühling“ fort mit dem Kate Nelson Trio aus Wiesbaden.
Beeinflusst von klassischen Singer-Songwritern wie
Carol King oder Joni Mitchell schreibt die gebürtige Amerikanerin Kate Nelson (Gesang, Klavier) bereits
seit ihrem 17. Lebensjahr eigene Musik. Sie studierte Pop Music und Sound
Technology am "Paul McCartney's Liverpool Institute for Performing
Arts" und arbeitete dort u.a. als Institutspianistin für Stimm- und
Tanzklassen. Während ihres Studiums an der Wiesbadener Musikakademie mit
Hauptfach klassisches Klavier und Musikpädagogik lernte sie Marita Schmitt (Klavier) und Helga Sebastian (Bass) kennen. Kates
Schwerpunkt allerdings war und ist Komposition (Songwriting und Filmmusik.)
Mit dem Kate
Nelson Trio erlebten die
Zuhörer ein Abend mit einfühlsamer Musik, deren Stilistik von Jazz und Swing
bis Pop reicht -
mit Songs u.a.
von Nina Simone, Carol King oder Oleta Adams.
Ebenso spielte
Kate Nelson Eigenkompositionen, die vielen Hörern bereits als stimmungsvolle
Balladen bekannt sind.
Auftrittsorte
des Trios waren in Wiesbaden bisher das Walhalla-Theater, das Pariser
Hoftheater, auf dem internationalen
Frauentag sowie auf dem ‘ton-ab‘ ESWE Forum.
Internationale Erfahrung und heimische Wurzeln –gute Mischung für ein gelungenes Jazz-Konzert
Das
Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach startete seinen „Jazz-Frühling 2006“ mit einem
akustischen Leckerbissen: Die Musiker des Hermann
Kock Trios spielten Pop-Songs und Jazz-Standards vom Feinsten. Live zu
spielen ist ihre große Leidenschaft, und das hat das Publikum zu spüren
bekommen. Dabei erreichten die Musiker etwas, was im Jazz nicht oft geschieht:
das Publikum sang gegen Ende der Konzerte mit, so zum Beispiel bei dem
Beatles-Stück: „Don’t let me down!“
Hermann Kock gründete das
Trio 2003. Er ist als Schlagzeuger in der Region bereits bestens bekannt durch
seine hervorragenden Jazz-Herbstkonzerte in der Hupperter Limeshalle, die Jahr
für Jahr mehr Liebhaber finden. Überregional ist er bekannt durch seine
Zusammenarbeit unter anderen mit Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der
Ed Sperber Big Band (Bayerischer Rundfunk). Mit seinen Arrangements und
Eigenkompositionen, z.B. „Afro-Dance“
entzündet er klangliche Feuerwerke, die ihresgleichen suchen. Der Bassist Norbert Dömling gehört zu den kreativsten und besten E- und
Kontrabassisten Deutschland und hat unter anderem mit Billy Cobham, Jasper van
`T Hof und Tony Lacatos zusammengearbeitet. Der in Los Angeles und New York
studierte Gitarrist Thomas Langer
spielt bei der Organistin Barbara Dennerlein und tourte bereits unter anderen
mit Bob Mintzer und Ack van Royen.
Sein Debüt im
Kellertheater Michelbach gabt am 21. Januar 2006 um 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Singer/Songwriter
aus Neuseeland, der seit einiger Zeit in London lebt. In London hat Mathew
James White auch sein neuestes Album „That’s
Just Me!“ produziert. Damit geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kam auf
diesem Weg auch in das Kellertheater Michelbach.Er überzeugte durch seinen eindringlichen Gesang, schöne Texte und eine gute Performance. Besonders seine kleinen eigenen Gitarrestücke überzeugten!
Deftige Lyrik und
poetische Balladen Die vier ambitionierten
Künstler von „Rezitarre“ präsentierten mit ihrem Programm „Lieder – Liebe – Lyrik“ Balladen von Villon, Goethe, Heine
und Lessing sowie Liedgut verschiedener Länder und Epochen im Kellertheater der
Gesamtschule Aarbergen-Michelbach.
Ausgewählte
Liebes-Gedichte mit Musik und Gesang verbindend, verliehen die vier begabten
Amateure bekannten und weniger bekannten Texten alter und neuer Meister neue
Aussagekraft und polierten sie zu wahren Kleinodien auf. Das Ensemble - Andreas
Roskos mit Rezitation und Gesang, Michael Dauth mit der Gitarre und Gesang,
Sigrid Soukup mit Gesang und Barbara Litzki mit Gesang und Flöte - erfreut seit
1997 das Publikum mit humorvollem und hintersinnigem Vortrag aus
deutsch-sprachiger Lyrik. In drei bis vier Proben pro Woche arbeitet das
Ensemble zusammen, was die Harmonie der Truppe untereinander fördert, wie die
Zuhörer unschwer feststellen konnten.
Andreas
Roskos ist ein Naturtalent des Ausdrucks. Seine bedeutungsvolle Mine beim
Vortrag und sein verschmitztes Lächeln suggerierten hintergründiges Wissen,
fingen die Aufmerksamkeit der Zuhörer ein und zauberten Lachen in die Gesichter, wenn
er "die Katze aus dem Sack gelassen" hatte.
Unterstützt wird er durch Dauth, dem es in bemerkenswerter Vielfalt gelang,
gesprochene und gesungene Texte zu begleiten oder hervorzuheben mit eigenen
Arrangements und mit Einbettungen in bekannte Liedmelodien. Untertützt werden
die beiden Männer durch die wunderschönen Stimmen der beiden Frauen. Sie wie überhaupt die ganze Gruppe haben
Freude an ihrer Kunst, die sie in jedem Augenblick ihres Programms vermittelten. Solistisch, als Duo und gemeinsam entführten sie
in heitere und nachdenklich stimmende Wort- und Tondichtungen unter dem
Leitgedanken „Liebe – Lieder – Lyrik“.
Es ist dem Kellertheater
Michelbach gelungen, ein Konzert für klassische Gitarre zu organisieren mit
einem jungen Gitarristen, der mit 17 Jahren schon einmal im Kellertheater auf der Bühne stand
und bereits damals durch sein Können sehr überzeugen konnte: Cameron Nelson hatmit
seiner klassischen Gitarre die Zuhörer im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen
Michelbach auf eine Reise durch die Klangwelten der Gitarrenmusik geführt.
Cameron Nelson wurde 1980 in
Wiesbaden geboren. Seit seiner frühen Kindheit ist er musikalisch interessiert,
ab seinem 15. Lebensjahr spielt er „sein“ Instrument, die Gitarre. Nach
Abschluss seiner schulischen Ausbildung begann er das Studium der Gitarre in
Wiesbaden unter der Leitung von Alexandre Wieshalla, das er jetzt abschloss.
Cameron hat auch bereits bei zahlreichen international renommierten
Gitarrenmeistern studiert, u. a. Konrad Raggosnig, Alvarro Pierri, John Galbraith, Michael
Langer und Roland Dyens. Der weitgespannte Bogen des
Programms reichte von dem Klassiker Fernando Sor und den
Romantiker Albinez bis in die Moderne mit Tangos von Piezolla und Stücken
amerikanischer Gitarrenmeister wie Roland Dyens.Wir sind gespannt auf mehr!
Seit über 15 Jahren spielen THE ROOTS erfolgreich Rockklassiker aus
den vergangenen drei Jahrzehnten live auf der Bühne. Sie covern die Stücke
nicht nur, sondern interpretieren sie mit einem hohen Maß an Echtheit und
Authentizität. Zu erleben war dieses Ereignis am Freitag, den 10. Oktober
im
Kellertheater. Viele Songs sind selbst von den Originalgruppen live selten so authentisch
rübergebracht worden. Get Back, Satisfaction, Light my fire, ... neben den
absoluten Chartbreakern der Beatles, Rolling Stones oder Doors bietet die
Rockgruppe auch erstklassige Nummern aus der Rockgeschichte, die heute eher
selten im Radio zu hören sind und fast nie von anderen Bands live gespielt
werden, wie z.B. Radar Love, Going up the Country, Paranoid oder Pinball
Wizard. Den ROOTS konnte man jeden Sound ohne weiteres abnehmen. Das zeigte sich
an den souveränen Gitarrenriffs von Ralph Seitz und Gerd Vogel, die sich in
hervorragender Weise gegenseitig inspirierten sowie dem satten
Drum-Sound von Hermann Plum. Raimund Thuy überzeugte wie immer am Keyboard und
mit seinem Gesang, der Bassist Andi Knapp hielt die gesamte Truppe
bravourös zusammen. Alles in allem: Ein tolles Ereignis
zum Tanzen und Zuhören! Vielen Dank!!!!
Das diesjährige School's Out! Konzert am Donnerstag, 21.7. war
wieder laut, gut besucht und es gab gute Musik. Leider hat die Band NoMadz
abgesagt, aber so konnten all die anderen Bands noch besserzeigen, was sie
drauf haben. Also, nächstes Jahr wieder!! HipHop-er wo bleibt ihr? Das wär doch
mal was anderes, neues!
Wie in den vergangenen Jahren führten Schülerinnen und Schüler, diesmal der Klasse
7e der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach, eine Pflanzentauschbörse
durch. Die Besucher konnten am 14.5. zwishen 10.00 und 12.00 Uhr hervorragende
Tomaten-, Zucchini- und Kürbispflanzen erstehen, sie brachten ihre überzählige
Gartenschätze mit, verkauften diese oder tauschten gegen andere Schätze.
Insgesamt konnte ein beachtlicher Betrag von den Schülerinnen und Schülern
erwirtschaftet werden, die Klasse wird damit ein Museumsausflug gestalten.
Monsieur Hulot und das Mahavishnu
Orchestra - geht das zusammen? Es ging - und wie! Ali Neander und
seine "fifty fingers" wilderten am 4.6.2005 quer durch
die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt!
Und so erschienen nicht nur Hermeto Pasqual, Astor Piazolla und John Coltrane
in neuem Gewand, sondern es gab bei den Eigenkompositionen Musik aus aller Welt
- ohne Weltmusik sein zu wollen. Der Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutete
hier nicht puristische Rückschau. Ganz im Gegenteil: die Errungenschaften des
elekrifizierten Jazz werden nur neu interpretiert, Drum & Bass werden
hausgemacht und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer. "Wir erleben
jeden Tag Überraschungen, was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch an
Sounds steckt." - Groovender Acoustic-Jazz - mit Blick über den
Tellerrand und Lust auf Neues... Insbesondere die Stücke "Polka Blue"
vor der Pause und "64" brachten das Publikum (das trotz guter
Werbung leider nicht sehr zahlreich erschienen war) zum atemlosen Staunen und
frenetischen Beifall. Die liebenswürdigen Ansagen von Ali Neander brachten
den Zuhörern auch die Titel wie "Max mags" und
"Gartenzwerge" nahe. Insgesamt ein toller Abend in einer guten
Athmosphäre.
Auf Initiative von Ali Neander,
dem eine Band mit nicht alltägliche
Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht
nur
die Auswahl der Instrumente, sondern auch die Auswahl der Musiker
erwies sich
als ein Glücksgriff, die Musiker kommen aus den verschiedensten
musikalischen Richtungen: Ali Neander ist der bekannteste hessische Rockgitarrist und spielt u.a.
mit den Rodgau Monotones, Sabrina Setlur und Xavier
Naidoo. Martin Wagner ist der absolute Newcomer unter den Akkordeonisten und
spielt Klezmer mit Irith Gabriely's Colalaila oder im Kabarettprogramm von
Konrad
Beikirchner. Christoph Aupperle lebte lange Zeit in Brasilien und spielte mit den
Größen dortiger Musik und ist hier - außer als Vibraphonist - auch als
ausgezeichneter Jazzpianist
bekannt. Norbert Dömling spielte sich, nach den Krautrockanfängen mit
Missus
Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste Riege des europäischen
Electric-Jazz vor u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham, Trilok Gurtu,
Jasper
van't
Hof. Andreas Neubauer ist Frankfurts Schlagzeuger Nummer Eins. Er ist u.a.
der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus und dem New Yorker Organisten
John
Hammond. Informationen bzw. MP3s können unter der Adresse www.doemling.de geladen
werden
Zwei gestandene Gitarristen aus der
Rock- und Bluesszene, Gerd Vogel & Ralph-D. Seitz haben
sich zusammengetan. Sie interpretieren Gitarrenmusik im und um den Blues herum,
wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzen. Am 20. Mai 2005
hatten sie als Duo im Kellertheater ihre Premiere. Die beiden Musiker ergänzten
sich hervorragend und entwickelten eine ungeheure Dynamik beim Spielen. Gerd
Vogel und Ralph Seitz kennen sich schon seit etlichen Jahren. So gründeten sie
beispielsweise in den siebziger Jahren gemeinsam die legendäre Blind Chicken
Band. Danach gingen sie musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer
Liebe und Leidenschaft für den Rhythm & Blues treu. Gerd Vogel
(Acoustic Guitar, Dobro Electric Guitar) ist weithin bekannt als Gitarrist der
Sunnyland-Bluesband und der Ex-Marla-Glen-Band. Ralph-D. Seitz (Acoustic
Guitar, Vocals) hat sich mit der Band "The Roots" bereits
überregional einen Namen gemacht. Beide Musiker haben bereits mehrfach und in
wechselnder Besetzung im Kellertheater für Furore gesorgt. Anfang des Jahres
trafen sie sich bei einem gemeinsamen Konzert wieder und beschlossen spontan
zusammen zu "bluesen". Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm
gehören Bluesklassiker von Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber
auch Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood, Interpretationen von
Beatles-Songs sowie eigene Stücke. Das Publikum war nach wenigen Stücken
hellauf begeistert; vor allem der Zydeco-Shuffle und der Steelguitar-Rag
brachten die Bude zum Kochen. Kontakt kann aufgenommen werden unter der
Mailadresse: RalphDSeitz@aol.com
Der Auftritt des irischen
Rockpoeten Kieran Halpin im Kellertheater am 29.4.05 war - wieder
einmal - ein akustisches Erlebnis. Er gehört zu den Menschen, die in zwei
Minuten ihr halbes Leben skizzieren können. Unpretentiös und offen beschreibt
er die Rastlosigkeit seiner frühen Jahre, die ihn als Straßenmnusiker durch
England, Deutschland, die Niederlande, Kanada, Frankreich und Dänemark führten,
die zehnjährige Rückkehr nach Dublin und schließlich seine Auswanderung nach
Schottland. Ihn live auf der Bühne des Kellertheaters zu erleben war
wieder etwas ganz besonderes. Kraftfvoll, leidenschaftlich, intim und
intensiv konnte man sich seiner Präsenz auf der Bühne unmöglich entziehen.
Seine rauchige Stimme, vibrierend im Timbre, erzeugte beim Zuhörer das Gefühl,
als lebe er in jedem Lied. Ihm gelang es, intelligente Lyrik mit großartiger
Melodik zu verbinden. So war auch seine akustische Gitarrenbegleitung
mal rockig-fetzig, schnell, dann wieder getragen, fast ein wenig melancholisch.
Zwischen den Liedern erzählte er mit trockenem Humor Anekdoten aus seinem
Leben, die er mit staubtrockenem Humor würzte.
Wussten Sie schon, dass es über 2000 afrikanische Sprachen gibt? Warum
für viele Europäer der Afrikaner immer noch "ein wildes,
faules Tier mit Wollhaar auf dem Kopfe" ist? Vieles darüber habe ich am Freitag,
15. April 2005 gelernt auf dem Afrika-Projekttag zusammen mit ca.
100 Kindern der Gesamtschule. Der Verein und die Band „Black&White“ berichtete
mit Bildvorträgen und gab Trommel- und Tanzkurse. Diese
Gruppe ist ein praktisches, anschauliches Beispiel für die Möglichkeiten
afrikanischer und europäischer Zusammenarbeit. Zusammenarbeit von Menschen
verschiedener Hautfarbe ist möglich und kann so schön und beschwingend sein!
Diese Botschaft verkörpert die Gruppe und ist damit ein in diesen Zeiten
wichtiges Symbol des konkreten Aufbruchs zu einer solidarischen, friedlichen
und gerechten Welt. Ein nur kleines Symbol, aber angesichts der wachsenden
Spannungen nicht unerheblich, denn die Gruppe erreicht in jedem Monat Tausende
von Menschen in Deutschland und spricht vor allem auch junge Menschen an.
Viele von unseren Schülerinnen und Schülern trafen bei dem Auftritt von „Black&White“
das erste Mal persönlich Afrikaner und Afrikanerinnen, sprachen das erste Mal
mit Menschen dunkler Hautfarbe, hörten das erste Mal afrikanische Lieder,
erfuhren erstmals von den Gründen, die Menschen aus Afrika zur Flucht treiben.
Sie hörten auch vom Reichtum der Kulturen dieses Kontinents und davon, dass
dort unser aller Wiege stand, dass wir täglich Produkte aus Afrikas Rohstoffen
konsumieren oder nutzen wie Kakao, Gold, Handys, Computer, Pullover, Tee,
Kaffee, u.a.
Um 20.00 Uhr fand im
Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach als Abrundung des
Afrika-Projekttages für die 7. Klassen der Gesamtschule ein Konzert statt mit
der Band „Black&White“. In der Musikgruppe trommeln,
tanzen und singen gemeinsam Menschen aus Kongo, Angola, Uganda und Deutschland.
Das Konzert am Abend war gut besucht, voller Stolz führten einige Schülerinnen
und Schüler das am Vormittag erlernte vor. Das anfänglich sehr zurückhaltende
Publikum ließ sich im Laufe des Konzertes begeistert mitreißen, es kam Bewegung
auf und zum Ende hin sangen die Konzertbesucher einfache Lieder in
afrikanischen Sprachen mit. Wiederholenswert! Empfehlenswert auch für
andere Schulen! Finanziell wurde der Projekttag ermöglicht durch großzügige Spenden
des Fördervereins der Gesamtschule, der ev. Kirchengemeinde Laufenselden, des
Kellertheatervereins und eine Privatspende. Das Geld war gut angelegt -
danke!
Am Samstag, den 19. März setzte
das Kellertheater-Team seine Veranstaltungsreihe "Jazz im Frühling"
fort mit den Kate Nelson Trio. Beeinflusst von klassischen Singer-Songwritern
wie Carol King oder Joni Mitchell schreibt die gebürtige Amerikanerin Kate
Nelson (Gesang, Klavier) bereits seit ihrem 17. Lebensjahr eigene Musik. Sie
studierte Pop Music und Sound Technoligy am "Paul McCartney Liverpool
Institute for Performing Arts" und arbeitete dort u.a. als
Institutspianistin für Stimm- und Tanzklassen. Während ihres Studiums an der
Wiesbadener Musikakademie mit Hauptfach klassisches Klavier und Musikpädagogik
lernte sie Marita Schmidt (Klavier) und Helga Sebastian (Bass) kennen. Kates
Schwerpunkt allerdings war und ist Komposition (Songwriting und Filmmusik). Mit
dem Kate Nelson Trio erlebten die Zuhörer einen Abend mit einfühlsamer
Musik, deren Stilistik von Jazz und Swing bis Pop reichte - mit Songs u.a. von
Nina Simone, Carol King oder Oleta Adams, ebenso spielte Kate eigene
Kompo-sitionen. Es waren so viele Besucher da, dass das Kellertheater voll
war - eine tolle Sache!
Das Neue Jahr starteten wir mit einer
Reihe "Jazz im Frühling". Am 18. Februar war das Hermann
Kock Trio zu Gast mit seinem Programm: "Levels of Energy". Ca. 50
Personen im Kellertheater genossen die tolle Veranstaltung. (Wir hatten Tische
gestellt, es entstand sofort eine Clubathmosphäre.) Es war wunderbar, die
drei Musiker bei ihrem Zusammenspiel zu beobachten und vor allem zu hören!
Nicht jeder meiner Gäste (ich hatte zum 50. Geburtstag eingeladen) ist
Jazzliebhaber, aber alle waren begeistert von dem hohen Niveau der drei
Musiker. Immer wieder, Hermann!! Ich denke es hat auch den drei Musikern gut
bei uns gefallen, vieleicht ergeben sich weitere Veranstaltungen.
Im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen Michelbach sind
die beiden Musiker Chris Jones und Gerd Vogel bereits mehrfach und in
Zusammenarbeit mit unterschiedlichen anderen Musikern aufgetreten. Im Anschluss an den Tag der Offenen Tür in der
Gesamtschule haben sie beide zusammen eine Kostprobe ihrer exzellenten
Saitenkunst dargeboten.
Chris Jones(Vocals, Guitar)wurde 1958 in Reno, Nevada geboren, studierte am Peabody
Conservatory of Music in Baltimore, Maryland in einem speziellen Studiengang
für hochbegabte Kinder und wurde dort für sein Stück "Sonata in D"
mit dem Komponistenpreis für junge Talente 1972 ausgezeichnet. Dann entdeckte
er Robert Johnson, James Taylor und Little Feat und seitdem spielt er den Blues
und andere Roots-orientierte Musik. 1976 kam Chris mit der Army nach
Deutschland, wo er in Wiesbaden stationiert war und dort einen ebenfalls jungen
und hochtalentierten Gitarristen namens Gerd
Vogel kennen lernte. Dies war lange vor der Gründung der "Sunnyland
Bluesband". Zunächst spielten die zwei in einer Band namens "Murphy's
Law" zusammen. Da das Schicksal jedoch den Bandnamen wohl allzu ernst
nahm, ging diese Band nach drei Jahren wieder auseinander und die Wege von
Jones und Vogel trennten sich.
Chris
machte eine Solo-Karriere und etablierte sich bald als einer der besten
Akustik-Gitarristen in Europa. Er spielte unter anderem als Begleitmusiker mit
Sarah K., Kieran Halpin, Reinhard Mey, Allen Taylor, Steve Baker. Sein
Repertoire schließt alles ein von traditionell irischer Musik über Blues, Rock,
Country bis hin zum besten Rock’n Roll. Seine energiegeladene Art zu spielen
und die metallenen Fingerpicks, die er verwendet, lassen einen Sound entstehen,
den viele von einer akustischen Gitarre nicht für möglich gehalten hätten. So
hinterlässt er nicht nur beim erstaunten Publikum seine Spuren, sondern auch
auf seinen handgefertigten Lakewood-Gitarren. Und obwohl die akustische Gitarre
die „Waffe seiner Wahl“ ist, spielt er auch die elektrische mit viel Erfolg.
Gerd Vogel (Guitars,
Backing-Vocals)trat nach
„Murphy’s Law“ der noch jungen Sunnyland Bluesband bei. Er etablierte sich
schnell mit seinem virtuos-expressiven Gitarrenspiel und ist dort seit 1989 die
treibende Kraft. Ein Saitenzauberer schlechthin, hatte er bisher nicht nur
Publikum, Veranstalter und Mitmusiker begeistern können, sondern auch solch
illustre Kollegen wie John Mayall, Coco Montoya und Alannah Myles haben ihn
geradezu mit Lob überschüttet (und dies auch zu Recht!). Ein Mann, eine Gitarre
(OK, 14 Gitarren, er braucht auf der Bühne ein bisschen Platz), ein
Feuerwerk!
Nun
fast 25 Jahre später treffen Jones & Vogel in der neu formierten Sunnyland
Bluesband wieder aufeinander.
Das Konzert war Spitzenklasse; besonders ist mir in Erinnerung geblieben, dass Chris eine gerissenen Gitarrensaite wechselte und Gerd zwischendrin solierte, dass es eine Pracht war. Der Unfall war nur zu sehen, nicht zu hören.
Wenige Wochen später ist Chris Jones plötzlich und sehr unerwartet gestorben.
Das politische Kabarett in Deutschland hat
seit 40 Jahren einen Namen: Dietrich Kittner. Der Kabarettist aus
Leidenschaft arbeitet hierzulande exakt so, wie Michael Moore in den USA: mit
ätzenden Satiren und Provokationen mischt er die politische Umwelt auf. Viele
der Kittnerschen Aktionen sind inzwischen Legende; von der Verhaftung mit
Stahlhelm und Gasmaske in der hannoverschen Innenstadt bis zum Auftritt als
Real-Partisan beim Bundeswehrmanöver in der Rhön. Doch anders als sein
gefeiertes US-Pendant sah - und sieht - sich der Denkspaßmacher im eigenen Land
jahrzehntelang Repressionen und Schikanen ausgesetzt, das Mitte der 70er Jahre
verhängte "Fernsehverbot" (Süddeutsche Zeitung) dauert bis
heute an. Die "Neue Westfälische" hat es auf einen
einprägsamen Nenner gebracht, als sie titelte: "Zu gut fürs Fernsehen".
Auf dem Programm stand mit: "Bürger hört die Skandale!" das
brandaktuelle Programm, eine absurde Agenda 2005. Und wenn Kittner erklärte,
was die Gesundheitsreform mit Aldi zu tun hat, oder warum man einen Minister
nie nach seinem Namen fragen darf, blieb kein Auge trocken. Wer immer noch
glaubt, dass Rente mit 67 uns neue Arbeitsplätze beschert, den lehrte es der
Satiriker musikalisch im "Rondo konfuso". Wieso die Regierung
Bannmeilen um Arztpraxen errichten will und die Einsicht, dass Kriege
kulturpolitisch wertvoll sein können - es fehlte keines der Reizthemen. Der
Münchner Merkur verlieh Kittner den Ehrentitel: "Inhaber des anerkannt
schlimmsten Schandmauls der Republik". Der Deutsche Kleinkunstpreis,
der Deutsche Schallplattenpreis und der Erich-Mühsam-Preis - um nur einige zu
nennen - bestätigen dies. "Politiker gehen in Deckung, wenn sie den
Namen Dietrich Kittner hören."(NDR-N3). Sein Publikum nicht.
Der Auftritt von Kittner war ein toller Erfolg; er spielte ca. 3 1/2
Stunden lang, das Kellertheater war voll wie seit langem nicht
mehr. In der Pause und nach der Veranstaltung trafen sich die Besucher,
um Erinnerungen auszutauschen und Bekanntschaften aufzufrischen. Es
erscheint dringend notwendig, einen gemütlichen Aufenthaltsraum zu schaffen, im
Stil einer Sektbar oder Lounge. Alexandra und ihre Leute haben da schon einen
schönen Anfang gemacht.
Der Rezitator, Musiker, Liedermacher und Liedersammler Günther Gall kam
mit seinem Begleitmusiker Ingo Schneider ins Kellertheater. Sie
präsentierten das Programm "Chansons vom Montag" mit Liedern
der "Großstadtlerche" Mascha Kalèko. Mascha Kaléko
gehörte ab 1930 zum Kreis um das "Romanische Café", ihr Gedichtband
"Das lyrische Stenogrammheft" erzielte hohe Auflagen. 1933 wurden
ihre Bücher verbrannt und 1938 emigrierte sie mit ihrer Familie nach New York.
Ihren Lebensabend verbrachte sie später in Israel und der Schweiz. Zwei
Musiker, zwei Gojim, und die Texte einer Jüdin - wie passt das zusammen? Nun,
Mascha Kaléko war Deutsche, - ihr "Heimweh hieß Savignyplatz" - auch
im langjährigen Exil. Weder in New York noch später in Jerusalem wurde sie so
heimisch, wie sie in Deutschland gewesen war, ihre Sprache blieb die deutsche.
Ihr zeittypischer, dramatischer Lebenslauf und ihre zeitlose Dichtung
ermöglichen und erfordern eine große Spannbreite in der musikalischen
Gestaltung, die die zwei Musiker durch ihre unterschiedlichen künstlerischen
Lebensläufe gewährleisten. Ein Folksänger und ein klassischer Musiker bringen
ihre Fähigkeiten kompositorisch und instrumental ein. Dabei entsteht ein ganz
eigener, unverwechselbarer Stil.
Unser Mitglied F. W. hat Günther Gall bei der Erstellung seiner CD unterstützt,
deshalb gab Günther Gall ein Benefiz-Konzert. Das heißt, der Erlös der durch
den Verkauf der Eintrittskarten entstand, kam dem B.U.N.D. und seinen
Naturschutzprojekten in Aarbergen zugute.
Am Sonntag, den4.7. wurde auf dem Historischen Markt in der
Zimmermannsmühle Teile des Märchens von Dornröschen aufgeführt. Ich
durfte die Großmutter spielen, die aus dem Märchenbuch die fehlenden Teile
vorlas, um so die Übergänge zwischen den Spielelementen zu garantieren. Das
Verkleiden hat Spaß gemacht, gottseidank musste ich aber nur einmal vors
Publikum gehen!
Am Freitag, 2. 7. 17.00 Uhr
fand wie im Vorjahr das "School's out"-Konzert statt. Die Spende
für ein Projekt im Erdbebengebiet des Iran ergab 65,72 € . Es waren dieses Jahr
noch mehr Bands beteiligt, der Schwerpunkt lag bei Punk-Rock. Die Bands
waren: die Rockwerkstatt der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach; Indisguise
mit sehr jungen Musikern; die Schulband CUTE der Gesamtschule Obere Aar;
NoMadz, Perfect Plug, Zombie Factor und FHO - nicht aus dem Einrich,
sondern aus Hahnstätten - mit jeweils eigenen Kompositionen und eigener
Stilistik; und Tatort Toilet aus dem Kalkwerk mit sehr heftiger und agressiver,
aber gutgemachter Musik und perfekter Bühnenshow. (Ritchie S., das war wohl nix
mit Kuschelrock!!) Frecherweise hab ich den Jungs das Poken verboten - geht
leider nicht, wenn was kaputt geht, wer bezahlts? Teile des Equipments waren
nur geliehen. (Lieber T., tut mir leid, dass ich dachte, du hättest zuviel
getrunken.) Ich persönlich habe jetzt mal die Nase von Punk-Rock voll,
vieleicht setzen wir im nächsten Jahr einen anderen Schwerpunkt - obwohl jede
Gruppe erstaunlich gute Sachen mit sehr unterschiedlichem Ausdruck
gebracht hat.
Das Trio des weit über die Region hinaus
bekannten, in Heidenrod-Huppert lebenden Schlagzeugers Hermann Kock
spielte am 26.6. 2004 ab 21.00 Uhr im Kellertheater der
Gesamtschule Aarbergen-Michelbach.
Aktuelle Grooves wie Drum’n Bass und House werden mit eigenen Kompositionen und
Arrangements von bekannten Jazzstandards, Pop- und Rocksongs der 70er
Jahre, Bossa Nova Klängen und Solo-Percussion zu einer eigenen, sehr
unterhaltsamen und einprägsamen Klangsprache vermischt. Die Mixtur wirkt auf
16- bis 60-jährige Zuhörer gleichermaßen prickelnd und belebend! Hermann
Kock gründete das Trio 2003. Er ist überregional bekannt durch seine
Zusammenarbeit unter anderen mit Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der
Ed Sperber Big Band (Bayerischer Rundfunk). Als Schlagzeugdozent ist er
verantwortlich für die Ausbildung der Berufsstudierenden an der FMW und
der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in
Frankfurt.
Der Bassist Ralf Cetto gehört zu den kreativsten und angesagtesten E-
und Kontrabassisten Deutschlands und hat unter anderem mit dem Saxophonist Tony
Lacatos zusammengearbeitet; er arbeitet auch als Dozent für die Universität
Mainz.
Der Gitarrist Thomas Langer spielt bei der Organistin Barbara Dennerlein
und tourte bereits unter anderen mit Bob Mintzer und Ack van Royen. Er
studierte in Los Angeles und New York und wurde in der Januar-Ausgabe 2001 der
Zeitschrift „Gitarre und Bass“ ausführlich portraitiert. Trotz guter Werbung
waren leider nur vier zahlende Gäste anwesend, und Hermann kam überhaupt
nicht auf seine Kosten. Grund waren zahllose Veranstaltungen, die parallell liefen
in Heidenrod, Aarbergen und Hohenstein. Extrem schade! Trotzdem kommt das
Kock-Trio wieder, dann hoffentlich mit mehr Besuchern.
"The Roots" waren nach ca. 8 Jahren wieder im Kellertheater zu Besuch! Erst spielte die
Rockwerkstatt der Schule als Vorband, anschließend feuerten die Jungs von
"The Roots" ihr Feuerwerk ab - Musik aus den 60ern und 70ern sowie
aus allen Sparten - von Rock über Soul bis hin zum Blues. Ich glaube, für
jeden Geschmack war etwas dabei. Es war schön, das Kellertheater mal
wieder bei einer Musikveranstaltung erleben - mit Leuten gefüllt, die
gerne tanzen und gute Musik lieben. Die einzige - mh - Peinlichkeit war es,
dass das Bier bereits vor der Pause am Ende war. Ich hatte nach den
vorangegangenen Musikveranstaltungen nicht die Traute, volle Kästen in den
Keller zu schleppen und anschließend wieder voll nach oben. Jedenfalls - das
wird sich so nicht wiederholen! Der Rest, hoffe ich, schon.
Das
Weihnachtsmärchen "Dornröschen" mit der Theatergruppe"piccolino"
war wieder ein toller Erfolg. Alle sieben Veranstaltungen waren gut
besucht. Vor allem die Kindergarten- und Grundschulkinder gingen in der sehr
phantasievollen Inszenierung des Grimm'schen Märchens auf. Aber auch für die
Erwachsenen waren unterhaltsame Szenen zu sehen, vor allem zwischen der
Amme und dem Koch. Alle Beteiligten, die Schauspieler ebenso wie die Zuschauer,
hatten ihren Spass bei den Aufführungen.
Die drei
Knopfziehharmonika-Spieler aus Zhitomir in der Ukraine. Sie boten ein
tolles Programm von klassischer mitteleuropäischer Musik über Russische
Kompositionen bis hin zu Jazzinterpretationen. Wie gut die drei Jungs waren,
belegt die Tatsache, dass fast so viele CDs wie Eintrittskarten verkauft
wurden. Das Kellertheater-Team versucht, in 2004 eine Abendveranstaltung mit
dem Zhitomir-Trio zu organisieren.
27.11.2003: Das Lehrertheater aus
Wiesbaden - das ist Evolusen. In seinem Programm nimmt
es schulisches und nicht-schulisches Leben auf's Korn, sehr genau und
pointiert beobachtet Die Schauspieler agierten hervorragend in allen
Situationen und allen Bildern. Allerdings waren viele Szenen nur für
Lehrerinnen und Lehrer zu verstehen und daher für einen Teil des Publikums
nicht sehr
unterhaltsam.
Eine hervorragende Sache: das Kellertheater war fast voll! Seit langem ein
toller Erfolg. In der Pause ergaben sich rege Gespräche, weil viele alte
Bekannte sich wiedertrafen; teilweise hatten sie sich lange nicht gesehen.
Am Freitag, dem 10.10.2003
spielte "Mélange" im Kellertheater. Das Konzert war toll,
leider nur wenige Zuschauer anwesend. Leute, ihr wisst nicht, was euch im
Kellertheater für tolle Veranstaltungen entgehen! Trotz der Tatsache, dass
wenig Zuschauer da waren, ging die Gruppe, vor allem im 2. Teil "voll
ab"!
Die Vier sind eine gute Empfehlung für jede Party und jeden Event.
Am 4.7.2003 fand im
Kellertheater Michelbach das erste "School's out!" Konzert
statt. Es spielten verschiedene Bands aus den umliegenden Schulen: die
Rockwerkstatt der Michelbacher Gesamtsschule, die Schulband des Diezer
Gymnasiums SHG, die Hahner Schulband Divus, Acrophobie der Musikschule in
Michelbach, eine Nachwuchsband sowie zum Abschluss die Lehrerband
"Blue Print". Toll wars! Die Stimmung kochte teilweise über, die
Zuhörer kamen und blieben. Einige hielten es sogar fünf Stunden lang aus.Es war
laut und gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Eine Spendensammlung zugunsten der
Internatsschule Celticsuyu in Bingöl/Türkei (diese Schule wurde bei einem
Erdbeben weitgehend zerstört) erbrachte 150 €. Ganz sicher wird diese
Veranstaltung im kommenden Jahr wiederholt.
Am 15.3.2003 spielten die
Metal-Gruppen "Necrorgasm" aus Taunusstein und "Uneven"
aus Idstein im Kellertheater. Laut und bunt wars! Leider waren nur wenig
Zuhörer da, aber die Stimmung unter diesen war toll. Vor allem
"Uneven" heizte gut ein. Naja, die erste Veranstaltung mit jungen,
recht unbekannten Bands war halt noch ein Lehrstück. Das nächste mal läufts
sicher besser.
Nach der Gründung des Vereins und der Renovierung des
Kellertheaters fanden im Dezember 2002 einige Aufführungen der
Theatertruppe "piccolino" statt, die sich unterdessen als Teil
des Kellertheaters sieht. "piccolino" spielte vor mehrfach
ausverkauftem Raum das Märchen von Hänsel und Gretel für die Kleinen und
Kleinsten in Aarbergen. Besonders toll fanden die Kinder die Hexe!