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ist eng an das Logo der Aartalschule angelehnt. Dieses besteht aus drei verschieden blauen Säulen, welche die drei Schulformen symbolisieren, vereint unter dem Dach der Gesamtschule.
 
Im Logo des Kellertheaters sind diese Säulen wie ein Theatervorhang nach links gerafft und bilden so den Anfangsbuchstaben des Vereins.

Bereits viele Jahre vor der Gründung als Verein haben interessierte Personen als "Kellertheater" Veranstaltungen an der Schule und in der Gemeinde organisiert, jetzt aber als eigener, eingetragener Verein mit besseren Möglichkeiten.






Bereits zum wiederholten Mal im Kellertheater Michelbach: am Samstag, den 25.4.2009 spielte und sang ab 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Musiker und Songwriter, der seit einiger Zeit in Berlin lebt. Seine Songs entstanden in der guten alten Tradition der Singer und Songwriter und sind beeinflusst von Crowded House, Neil Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und Starsailor. Das Publikum hat sich davon überzeugen dürfen,dass sie in jedem Fall über sehr eingängige Melodien verfügen, so dass man erwarten darf, bald mehr von ihm in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm sehr! James hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit guten Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien.
Als Vorgruppe spielte die Band Reunion, eine Formation junger und begabter Musiker – ehemals Schülerinnen und Schüler der Aartalschule und Mitglieder der ROCKWERKSTATT: Die beiden Sängerinnen Laura Feurig und Mira Keller, an der Gitarre Tim Köhler, am Schlagwerk Marcel Genschka. Sie coverten bekannte Rock-Songs in einem eher akustischen Stil mit wunderschönem 2-stimmigen Gesang. Auf die Entwicklung der jungen Musiker und Musikerinnen darf man gespannt sein - da ist noch viel zu erwarten!


Der 1951 in Frankfurt am Main geborene Singer und Songwriter Harald Andres war mit seinem Programm „Rocksongs“ zu Besuch. Ende der70er Jahre war er Gründungsmitglied und Sänger der Frankfurter Rockband "Second Page", die 1980 das Album "Crawler" produzierte und das Vorprogramm auf der Judas Priest-Tour bestreiten durfte.  
Sein neues Solo-Programm beinhaltet Klassiker von Cat Stevens, Neal Young, Eric Clapton, Billy Joel, Jimi Hendrix, den Beatles und Stones sowie aktuelle Hits von Limp Bizkit, Crash Test Dummies, Plain White T´s usw. Es waren ebenfalls Songs aus eigener Feder zu hören. Harald sang und spielte in unverwechselbarer Weise von Liebe, Gefühlen,Tränen und Glück. Die Lieder sollten die Zuhörer zum Zuhören und Zurücklehnen animieren; fröhliche, aber auch sehr leise Töne wurden zu Gehör gebracht.


 
Nach langer Abstinenz und kreativer Pause startete das Kellertheater Michelbach mit einem vielseitigen Abend am Samstag, den 27.9.2008 wieder neu durch.
Ab 19.30 Uhr heizte mit fetzigen Trommelrhythmen zuerst die von Bettina Schweer geleitete, allseits bekannte Truppe von „Sambra Libre“ein und hat damit Zuschauer auf der Straße für die kommende Musikveranstaltung interessiert und geworben. 
Um 20.00 Uhr rockte die vierköpfige Band „Jane Fool“ mit bekannten Songs aus den Bereichen Punk, Rock und Indie, aber auch mit eigenen Songs die Bude. „Jane Fool“ besteht aus dem Bassisten David Ziehmann, dem Gitarristen Jamie Vogel, dem Schlagzeuger Felix Minor und nicht zuletzt dem Sänger Dario, alle zwischen 16 und 17 Jahren alt.  
Dann um 21.00 Uhr die im Aartal und auch darüber hinaus bekannte Frauenband LADY MONDAMIN – Frauen nach der Familienzeit, nun also in der  besten Musikerinnenzeit, alle berufstätig,mit Kindern in der Pubertät oder älter. Also den Kopf wieder frei für Instrumente und jede Menge musikalischer Ideen. Dabei sind alte musikalische Leidenschaftenwieder aufgeflammt, neue wurden ganz nebenbei entdeckt. Die unterschiedlichsten Stilistiken ebenso wie viel Neugeschaffenes oder Neuinterpretationen von bekannten Songs in einem Guss zu präsentieren, gelang LADY MONDAMIN dank ihrer spezifischen Bindung immer besser: Freude am Musikmachen, viel Humor und Spaß am Skurrilen. Die Ladies, das sind Lady Andi Sonnenschein (Leadgitarre und Gesang), Lady Ute (Gesang und Rhythmusgitarre), Lady Ursel (Bass), Lady Bettina (Perkussion, Schlagzeug und Gesang), Lady Sabine (Keyboard, Bluesharp und Gesang) und Lady Christina (Schlagzeug und Perkussion).


Singer/Songwriter aus Neuseeland

Bereits zum wiederholten Mal im KellertheaterMichelbach: Mathew James White, ein junger Musiker aus Neuseeland,der seit einiger Zeit in Berlin lebt. SeineSongs entstanden in der guten alten Tradition der Singer und Songwriter und sind beeinflusst von Crowded House, Neil Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und Starsailor. Das Publikum hat sich davon überzeugen dürfen, dass die Songs in jedem Fall über sehr eingängige Melodien verfügen, so dass man erwarten darf, bald mehr von Mathew in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm sehr! Er hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit guten Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien.
Geboren wurde Mathew James White in Hamilton, Neuseeland. Um seine Musik einem größeren Publikum nahe zubringen, zog er im Alter von 18 Jahren nach Syndey, Australien. Bereits damals finanzierte er sich ausschließlich durch seine Musik und gehörte zu den „local heroes“ in der Liveszene. Seit 2006 lebt Mathew in Berlin und arbeitet mit verschiedenen Größen des Musikbusiness zusammen, schreibt seine Songs unter anderem mit Songwritern wie Alex VonSoos (Co-Writer des UK-Nr.1-Hits "Black Coffee"), Joe Cang (Writer des UK-Nr.1-Hits"Shine") und Writer/Produzent Martyn Phillips (Bryan Adams, Jesus Jones, London Beat, Soul To Soul). Als Mathew James White Ende des Jahres 2003 in einem Londoner Club live performte, wurde auch der Produzent Steve Lyon (DepecheMode, The Cure, Soul Asylum, Reamonn) auf ihn aufmerksam. Er war so beeindruckt, dass er Mathew James White sofort nach Beendigung des Gigs ein Angebot machte, aus dem eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entstand.
In London hat Mathew JamesWhite auch sein erstes Album „That’sJust Me!“ produziert. Damit sowie mit Songs seines zweiten, rein akustischen Albums „Acoustic Guitars and Ooh La La’s“ geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kam auf diesem Weg auch wieder in das Kellertheater Michelbach. 


Blues & More
Am 10.11.2007 um 20.00 Uhr spielte das Bluesduo Gerd Vogel und Ralp-D. Seitz im Kellertheater der Aartalschule in Michelbach. Die zwei gestandenen Gitarristen aus der Rock- und Bluesszene des Rhein-Main-Gebietes spielen Musik um den Blues herum, wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzen. Die beiden Musiker ergänzen sich dabei hervorragend und es entwickelt sich eine ungeheure Dynamik beim Spielen.
Gerd Vogel und Ralph-D. Seitz kennen sich schon seit etlichen Jahren. So gründeten sie beispielsweise in den siebziger Jahren gemeinsam die legendäre Blind Chicken Band. Danach gingen sie musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer Liebe und Leidenschaft fürden Rhythm & Blues treu. Gerd Vogel (E-Gitarre, Akustische Gitarre, Dobro)waR der Gitarrist der Sunnyland-Blues Band sowie der Ex-Marla-Glen-Band, jetzt auch bei „The Roots“; Ralph-D. Seitz (Akustische Gitarre, vocals) spielt seit Jahren erfolgreich Gitarre in verschiedenen Projekten, unter anderem auch bei „The Roots“. Anfang des Jahres 2005 trafen sie sich bei einem gemeinsamen Konzert wieder und beschlossen spontan, zusammen zu „bluesen“. 
Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm gehören Bluesklassiker von Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber auch Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood, Interpretationen von Beatlessongs sowie eigene Stücke. 


HELM VAN HAHM & HEIK THE KID – THE FILM-GUITAR-SHOW
Jeden Augenblick tritt Gary Cooper auf die staubige Strasse, dem Bösen den Garaus zumachen, Miss Marple scheucht ungeduldig ihren vertrottelten Hobbykollegen Mr. Stringer, und James Bond macht einer sparsam bekleideten Schönheit das subtile Kompliment:"... steht Ihnen gut, das Nichts, was Sie da beinahe anhaben." 
Das Publikum ist mitten in der Szene, wenn die beiden Gitarrenprofis HELM VAN HAHM& Heik THE KID die ersten Takte dieser unsterblichen Klassiker aufspielen. Cooper, 007 und Miss Marple standen mit auf der Bühne, sobald die beiden ihren Zuhörern eine perfekte Mischung aus Slapstick und Virtuosität präsentierten. Eine musikalische Verneigung, charmant, frisch und lebendig, kreativ verpacktin eine wuchtig-spannend-spassige Bühnenshow.
Die beiden ausgezeichneten Musiker spielten nicht nur virtuos Musik, sondern sie schlüpften auch wie Schauspieler in kleine Rollen. Den extrovertierten Saitenartisten gelang mühelos eine mitreißende Mischung aus klassischer Gitarrenmusik und witziger Unterhaltung 
HELMVAN HAHM & HEIK THE KID gewannen den Publikumspreis beim Gitarrenwettbewerb Münster 2000 und den ersten Preis beim Gitarren- und Folkwettbewerb der Deutschen Bahn 2001.
Wir Zuhörer konnten eine mitreißende, lustig-spannende show mit toller Musik erleben!!


"Rezitarre" im Kellertheater Michelbach
Repertoire zwischen Heinrich Heine undSimon&Garfunkel

Zehn Jahre zwischen Heinrich Heine und Simon & Garfunkel– eine zugegeben knapp geratene Beschreibung des Repertoires der vier Künstler von „Rezitarre“, die zum Geburtstag ihre Freunde und Unterstützer zum Feiern ins Kellertheater Michelbach einluden.
Der Ursprung von Rezitarre ist die Liebe zur Lyrik, bei Michael Dauth wie Andreas Roskos. „Wir interessierten uns für das Gleiche, ohne voneinander zu wissen“, berichtete Michael Dauth. Aber die Geister trafen sich und aus Rezitation und Gitarre wurde Rezitarre, vervollständigt durch den Gesang von Sigrid Soukup und Barbara Litzki, die zudem Flöte und auch Gitarre spielt. Alle vier Künstler stammen aus der Region: Bad Schwalbach. Breithardt, Laufenselden.
Das Programm von Rezitarre schafft es auf erstaunliche Weise, das Gleichgewicht zu halten zwischen anrührenden alten Liebesliedern und düsteren Todesvisionen sowie politischer Satire der klassischen Art von Heinrich Heine mit durchaus aktuellem Bezug.
Einerseits die eindrucksvollen Rezitationen von Andreas Roskos. Kraftvoll und unverhohlen sarkastisch trifft er die Substanz der Texte von Heinrich Heine, Goethe und Villon. Wesentlicher Bestandteil dabei ist immer das vergleichsweise stille Lautenspiel von Michael Dauth – nicht weniger sarkastisch oder ironisch trifft er mit Hänschenklein und der Nationalhymne zu Heines Bestandaufnahmen deutscher Charakterzüge – kein Brutus oder Cäsar, eher der gemütliche brave Germane.
Die andere Seite sind historische und moderne Liebeslieder, gefühlvoll gesungen von Sigrid Soukup und Barbara Litzki. Die drücken ganz ohne Kitschhilfe auf manche Tränendrüse. Beklemmung stellt sich ein, wenn jüdische Lieder von der Vertreibung der Juden im Zarenreich erzählen. Auch Theodor Storms Todesbetrachtung „Die Zeit ist hin“ ließ die Zuhörer still werden.


Sphärenhafte Sounds als Hommage an die 70er - „M.T.Wizzard“ mit Fusion-Rock im Kellertheater Michelbach

Kurzfristige Trends und Moden dürften die Band „M.T.Wizzard“ in ihrer langen Bandgeschichte wohl äußerst selten interessiert haben. Stattdessen widmet sich die schon 1969 von Edgar Türk gegründete Gruppe der stetigen Weiterentwicklung eines den frühen 70ern verpflichteten Space- und Fusion-Sounds, der auch orientalische Elemente beinhaltet. Dem Kellertheater Michelbach ist somit ein ungewöhnliches Gastspiel garantiert.
Hinter dem englischen Begriff „Wizzard“ steht Zauberer bzw. Hexenmeister. Und diese beiden Begriffe treffen auf die aus dem Raum Linmburg stammende Gruppe zu. Rock- und Bluessongs wechseln sich ab mit Ethnostücken, Ausflüge in den Jazz-Rock und Space-Sounds zeigen Improvisations- und Spielfreude, der musikalischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Band bietet fast nur Eigenkompositionen, wobei sich die meist ohne Gesang auskommenden Stücke durch allmählichen, aber kraftvollen Spannungsaufbau auszeichnen.
Musikalischer Dreh- und Angelpunkt der Band ist Edgar Türk (Gitarre, Bass, Saz, Percussion), der sich als Multitalent auf seinen verschiedenen Instrumenten präsentiert. Nicht zu vergessen seine ausdrucksstarke Stimme, die vor allem in den Rock- und Blues-Songs zum Ausdruck kommt. Ihm stehen Hans Georg Hering (Bass, Gitarre), der unkonventionelle Gitarrensoli beisteuert – mal spacig-getragen, mal kräftig losrockend - und André Peiter am Schlagzeug zur Seite.


Am Freitag, 22.6 um 19.00 Uhr veranstaltet die ROCKWERKSTATT im Kellertheater ein Rock-Konzert zum Abschluss des Schuljahres. Die 13 Jugendlichen unter der Leitung von Ralph D. Seitz und Ursula Giebel möchten Eltern und Mitschülern präsentieren, was sie im Laufe des Schuljahres erarbeitet haben: ein rundes Programm von bekannten und gern gehörten Musikstücken, die zum Zuhören und Mittanzen animieren. Mit ihrer Spielfreude und dem Können der Jugendlichen verspricht es ein unterhaltsamer Abend zu werden! Eintritt beträgt für Erwachsene 5€, für Jugendliche 2€. Mit dem Geld soll der nächste Bandworkshop für die Rockwerkstatt finanziert werden. Karten können bei den Mitgliedern der Rockwerkstatt oder unter der mailadresse: info@kellertheater-michelbach.de vorbestellt werden.


Groovender Acoustic-Jazz mit Blick über den Tellerrand und Lust auf Neues

Monsieur Hulot und das Mahavishnu Orchestra. Geht das zusammen? Es geht, und wie! Zu erleben am Sonntag, 22.4.2007 um 20.00 Uhr im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach.
Ali Neander und seine „fifty fingers“  wildern quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Und so erscheinen nicht nur Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla, Chick Corea und John Coltrane in neuem Gewand, sondern es gibt auch bei den Eigenkompositionen Musik aus aller Welt, ohne Weltmusik sein zu wollen. Der Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutet hier nicht puristische Rückschau. Ganz im Gegenteil. Die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden nur z.B. durch eine Melodica neu interpretiert, Drum & Bass werden hausgemacht und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer. „Wir erleben jeden Tag Überraschungen was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch an Sounds steckt“  
Auf Initiative von Ali Neander, dem eine akustische Band mit nicht alltäglicher Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht nur die Auswahl der Instrumente, sonder auch die Auswahl der Musiker erwies sich als ein Glücksgriff. Die Musiker kommen aus den verschiedensten musikalischen Richtungen:
Ali Neander ist der bekannteste hessischer Rockgitarrist und spielt u.a. mit den Rodgau Monotones, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo.
Martin Wagner
ist der absolute Newcomer unter den Akkordeonisten und spielt Klezmer mit Irith Gabriely´s Colaleila oder im Kabarettprogramm von Konrad Beikirchner.
Christoph Aupperle
lebte lange Zeit in Brasilien und spielte mit Größen dortiger Musik und ist hier, außer als Vibraphonist, auch als ausgezeichneter Jazzpianist bekannt.
Norbert Dömling
spielte sich, nach den Krautrockanfängen mit Missus Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste Riege des europäischen Electric-Jazz vor, u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Jasper van´t Hof.
Andreas Neubauer
ist Frankfurts Schlagzeuger Nummer eins. Er ist u.a. der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus und dem New Yorker Organisten John Hammond.


Am 23. März 2007 lädt das Kellertheater Michelbach e.V. um 20.00 Uhr zu einem überaus interessanten Konzert ein.  
Das Programm der  Formation “Cello meets Jazz“ ( Marek Herz, Gitarre und Christopher Herrmann, Cello) erstreckt sich von alten Standards wie "Black Orpheus" über den gut gelaunten "James" von Pat Metheny bis hin zu Popklassikern von den Beatles und Sting. Gitarre und Cello spielen sich mal rasant, mal in ruhigen Phrasen, aber immer gekonnt die "Bälle" zu. In den Arrangements der dargebotenen Stücke liegt der besondere Reiz auch darin, dass es den beiden Musikern scheinbar mühelos gelingt, Stücke zu spielen, die traditionell von völlig anderen Besetzungen gespielt werden. Mal im Kontrast der perlenden Gitarrenarpeggien und warmen Celloseufzern, dann wieder im schmissigen Unisono ist die Spielfreude der beiden Musiker zu hören, die sich auf das begeisterte Publikum überträgt. Dezent eingesetzte Effekte, Loops und Samples tragen zu einem abwechslungsreichen Klang-Erlebnis bei.  
Marek Herz
(Gitarre) aus Idstein hat Unterricht u.a. bei Thomas Langer und Martin Lejeune Während der Jahre 2003 - 2005 studierte er Musikwissenschaft in Frankfurt ebenso wie Jazz/Pop Gitarre an der Uni Mainz. Trotz seiner Jugend hat er bereits in zahlreichen Projekten in verschiedensten Besetzungen (u.a. Cover- und Rock/Pop-Bands; Duo mit dem Gitarristen Uwe Grunert; im Wild Rose Duo mit der Sängerin Michaela Müller). Er ist regelmäßiger Begleiter des Idsteiner Gospelchores bei Konzerten; er wirkte mit bei "Der kleine Horrorladen" 2003. Bei CD - Einspielungen und Arrangements für Uli Herz). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Idsteiner Musikschule "Piccolo" ist er Mitbegründer der Konzertreihe „Young Jazz Connection“ im Atelier „SPEICHER“, Idstein .  
Christopher Herrmann (Cello) aus Bad Camberg hatte seine ersten vier Jahre Unterricht im Alter von 13 bei der Frankfurter Cellistin Sabine Krams. 2001 war er Stipendiat der Musikstiftung der Kreissparkasse Limburg, 2004 begann er das Cellostudiums bei Michael Sanderling an der Musikhochschule in Frankfurt/Main. Auf CD-Einspielungen für Rainer Dimmler und Ellen Klinghammer ist er ebenfalls zu hören. Er brachte bereits eigene und fremde Kompositionen zur Uraufführung. Neben diversen Ensembles arbeitet er zusammen mit Soren Leyers (Jazzgeige), Marjana Lysnick (Piano), Thomas Hirt (Komponist) und den Limburger Domsingknaben. Auch er ist Lehrer an der Idsteiner Musikschule "Piccolo".  
Eintrittskarten zu 8€/ermäßigt 5€ sind an der Abendkasse erhältlich oder können vorbestellt werden unter der Telefonnummer 06124-77019 oder per  Mail info@kellertheater-michelbach.de    


Wieder im Kellertheater um 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Singer/Songwriter aus Neuseeland, der seit einiger Zeit in London und Berlin lebt. In London hat Mathew James White auch sein neuestes Album „That’s Just Me!“ produziert. Damit geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kommt auf diesem Weg auch in das Kellertheater Michelbach.
Seine Songs entstanden in der guten alten Tradition der Singer/Songwriter und sind beeinflusst von Crowded House, Neil Finn, Jeff Buckley, Brian Adams und Starsailor. Das Publikum wird sich davon überzeugen dürfen, dass sie in jedem Fall über sehr eingängige Hooklines verfügt, so dass man erwarten darf, bald mehr von ihm in den Charts zu hören – wir wünschen es ihm sehr! Mathew hat einfach eine charismatische Stimme und beeindruckt mit einzigartigen Arrangements sowie emotionsgeladenen Melodien.
Karten zu 8€/ermäßigt 5€ sind an der Abendkasse erhältlich oder können vorbestellt werden unter der Telefonnummer 06124-77019 oder per Mail info@kellertheater-michelbach.de


Jazz zum Träumen
Der Gitarrist Peter Wolterstorff und der Bassist Dieter Schmalzried spielen eine beseelte und in sich ruhende Musik, die Elemente aus modalem Jazz, Bebop, Fusion, Folk, Latin, Blues und Weltmusik verbindet. Grundlage sind die eigenständigen Kompositionen des Gitarristen, die Zuhörer und Musikerkollegen gleichermaßen als schön und interessant beschreiben. Diese werden gemeinsam erarbeitet, ausgestaltet und weiterentwickelt. Das Spektrum reicht von ruhigen Klangbildern mit Folkeinflüssen und Balladen über moderne beboporientierte Titel mit ausgefuchsten Changes und interessanten Verschiebungen innerhalb der Form bis hin zu vorwärts treibenden, stärker in Richtung Fusion gehenden Stücken. Viel Raum bleibt für Improvisationen, das Eingehen aufeinander, auf das Publikum, auf den speziellen Moment. Das intuitive Zusammenspiel wirkt oft fast telepathisch, im natürlichen Fließen tauchen immer wieder spannende und überraschende Stellen auf. Die entstehenden Klangbilder und Strukturen laden ein zum Träumen, Nachdenken, Mitgehen oder einfach nur zum Zuhören. Und kommen sowohl bei Freunden des modernen Jazz als auch bei Klassik- und Pophörern sehr gut an.


Internationale Erfahrung und heimische Wurzeln – gute Mischung für ein Jazz-Konzert  
Das Kock-Trio war im Kellertheater der Gesamtschule Michelbach schon mehrfach zu Gast und ist den Jazz-Fans in der Region und darüber hinaus bestens bekannt. Mit Hermann Kock am Schlagzeug, Norbert Dömling am Kontrabass und Thomas Langer an der E-Gitarre haben drei international erfahrene Künstler den Abend bereichert.   Live zu spielen ist ihre große Leidenschaft, und das haben die Zuhörer wieder zu hören bekommen.  
Aktuelle Grooves wie Drum´n´ Bass und House werden von den Musikern mit eigenen Kompositionen und Arrangements von bekannten Jazzstandards, Pop- und Rocksongs der 70er Jahre, Bossa Nova Klängen und Solopercussion zu einer eigenen Klangsprache vermischt.  
Die Band um den Schlagzeuger Hermann Kock wurde 2003 gegründet. Kock ist durch seine Zusammenarbeit u.a. mit Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der Ed Sperber Big Band (Bayer. Rundfunk) überregional bekannt geworden und als Schlagzeugdozent für die Ausbildung der Berufsstudierenden an der FMW  und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt verantwortlich.  
Der Bassist Norbert Dömling gehört zu den kreativsten und besten E- und Kontrabassisten Deutschlands und hat u.a. mit Billy Cobham, Jasper van ´T Hof und Tony Lacatos zusammengearbeitet, sowie eine Basschule veröffentlicht.  
Der Gitarrist Thomas Langer spielt seit Herbst 2002 bei der Organistin Barbara Dennerlein und tourte bereits u.a. mit Bob Mintzer und Ack van Rooyen. Er studierte in Los Angeles und New York und wurde in der Januar-Ausgabe 2001 der Zeitschrift “Gitarre und Bass” portraitiert.  


Saubere Füße (...ein Programm, das sich gewaschen hat!...)
"Also mit diesem Hitler konnte ich nie viel anfangen! Aber dann hab ich ‚Der Untergang’ im Kino gesehen und ich muss sagen: ein hervorragender Schauspieler!" So zitiert Böll in seinem Programm einen "von diesen BWL Trotteln, denen der um die Schultern gewickelte Tommy Hilfiger Pullover scheinbar die Sauerstoffzufuhr zum Hirn unterbricht", dessen Gespräch er auf einer Wiesbadener Afterwork-Party belauschte.
Frech, hart und politisch nicht immer korrekt geht es bei Böll zu. In seinem Programm "Saubere Füße (...ein Programm, das sich gewaschen hat!.. " bietet der junge Nachwuchs- Kabarettist dem Besucher ein buntes Potpourri aus Frontal-Kabarett, heiteren bis zynischen Liedern, mit Charme und Bellcanto zur Gitarre vorge-tragen und natürlich seine bekannten satirischen Kurz-geschichten über die liebenswertesten Verschroben-heiten des menschlichen Alltags.
Thematisch kommt hier niemand ungeschoren davon: ob politische Themen wie die "Große Sünde von '89 und ihre Folgen" oder warum "Spanferkel grillen bei der Feuer-wehr" im Zuge der neuen Ausländer-Integrations-Kon-zepte wohl nicht funktionieren wird, über Pisa, Acker-mann, Spanische Tavernen, Heimwerkerserien, bis hin zu "Ethnologie und Evolution der Damenhandtasche" wird hier alles durchleuchtet und ordentlich auf die Schippe genommen.
Über sein Programm sagt Böll selbst: "Es gibt viele, die immer nur mit dem erhoben Zeigefinger auf der Bühne stehen und über alles meckern. Aber ich biete auch Lösungskonzepte: wie zum Beispiel den "Rentnerstrich " gegen die Altersarmut!"
2005 wurde Florian Böll für seine Kurzgeschichte "Saubere Füße " mit dem Literatur-Preis der Stadt Taunusstein ausgezeichnet. Er ist Mitbegründer und festes Ensemble Mitglied der "Kabarett & Kleinkunst Bühne" des Jukuz - Alter Bahnhof - Taunusstein-Hahn und eine Hälfte des Musik-Kabarett Duos Shinofris.


Vor dem Wolkenhaus von Frau Holle ist was los: Der Weihnachtsmann hat sich einen Fuß verstaucht und kann nun unmöglich zur Erde reisen, um die Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Doch Frau Holle weiß einen Rat: Vielleicht kann jemand aus der Märchenwelt für den Weihnachtsmann einspringen!? Bekannte Märchenfiguren, unter ihnen der Wolf, das tapfere Schneiderlein und Hans im Glück, treten nun in einem Wettbewerb gegeneinander an. Der Gewinner darf an Stelle des Weihnachtsmannes zur Erde reisen und die ersehnten Geschenke verteilen. Aber leider gibt es in der Märchenwelt auch Hexen, die gar nicht wollen, dass die Kinder Geschenke bekommen. Die Hexe will diese gute Tat verhindern und entwickelt immer neue Untaten, um die Kinder auf der Erde zu ärgern. Also muss zunächst einmal die Hexe bekämpft werden. Natürlich braucht Frau Holle da auch dringend die Hilfe der Kinder im Publikum.


Das Kellertheater Michelbach hat schon ohne Vampire, dem Phantom und einem wahnsinnigen Arzt eine mystische, gruselige Atmosphäre. Nun ist es gelungen Sängerinnen und Sänger für ein Grusical zu engagieren, die in diversen erfolgreichen Musicalproduktionen mitwirken. Die Akteure des Grusicals sind im Bereich Gesang / Schauspiel / Musical seit vielen Jahren beschäftigt. Das dynamische Ensemble besteht aus zwei Damen und drei Herren, alle treten live auf. Aus Humor, gelebter Emotion, Lebensfreude und Esprit entsteht Kunst – eine Kunst, die vor allem durch die Nähe wirkt. Das Publikum ist Teil der Show und wird dadurch nachhaltig berührt. Die Darsteller nutzen den gesamten Zuschauerraum als Aktionsfläche. Der musikalische Rahmen ist abgesteckt, doch lassen sich die Künstler viel Raum für individuelle und spontane Überleitungen, um die Darbietung lebendig zu präsentieren. Daher finden die Veranstaltungen ohne Moderation statt. Das künstlerische Team kreiert eine Show rund um die Musicals: Phantom der Oper, Jekyll & Hyde, Tanz der Vampire. Eine Reise in die Welt dieser drei berühmten Musicals erwartet Sie. Es sind Ohrwürmer zu hören wie Totale Finsternis, Phantom der Oper, etc.


Jazz im weitesten Sinne  
Dass Jazzer Jazzstandards spielen, dürfte kein wohlgehütetes Geheimnis mehr sein. Wie klingt es aber, wenn versierte Musiker auch auf Pop- und Rockklassiker improvisieren, oder gar Schlagern eine jazzige Note verleihen? 24U, ein Duo bestehend aus Gitarre und Kontrabass, gibt Antworten auf diese Frage. Neben Werken der Swing-, Bebop- und Modern-Jazz-Ära werden vor allem Hits der letzten 50 Jahre in eigenwillige Arrangements verpackt und mit mehr oder weniger schrägen Klängen gewürzt. Für Stefan Kowollik und Roland Ruck, den beiden studierten Musikern von 24U, steht neben Spontaneität und Handwerkskunst, Spielfreude und Humor an erster Stelle. Ein Leckerbissen für alle Musikfreunde!


Die zwei gestandenen Gitarristen aus der Rock- und Bluesszene spielten Musik um den Blues herum, wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzten. Beide ergänzten sich dabei hervorragend und entwickelten eine ungeheure Dynamik beim Spielen.
Gerd Vogel und Ralph-D. Seitz kennen sich schon seit etlichen Jahren. So gründeten sie beispielsweise in den siebziger Jahren gemeinsam die legendäre Blind Chicken Band. Danach gingen sie musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer Liebe und Leidenschaft für den Rhythm & Blues treu. Gerd Vogel (E-Gitarre, Akustische Gitarre, Dobro) ist der Gitarrist der Sunnyland-Blues Band sowie der Ex-Marla-Glen-Band, jetzt auch bei „The Roots“; Ralph-D. Seitz (Akustische Gitarre, vocals) spielt seit Jahren erfolgreich Gitarre in verschiedenen Projekten, unter anderem auch bei „The Roots“. Anfang des Jahres 2005 trafen sie sich bei einem gemeinsamen Konzert wieder und beschlossen spontan, zusammen zu „bluesen“. Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm gehören Bluesklassiker von Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber auch Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood, Interpretationen von Beatlessongs  sowie eigene Stücke.  


Tolle Gitarrenmusik gab es zu hören! Mit den Gitarristen aus dem Rhein-Main-Gebiet waren aber auch drei Musiker der Spitzenklasse am Werk. Als erster Musiker präsentierte Cameron Nelson sein Können auf der klassischen Gitarre. Mit seinem jugendlichen Charme stellte er die Stücke vor und beeindruckte durch sein Können, seine Fingerfertigkeit und seine Interpretation der ausgewählten Stücke. Sehr faszinierend ist ihm die Interpretation des modernen russischen Stückes „Fall des Hauses Usher“ gelungen, die musikalische Interpretation einer Geschichte von Edgar Allen Poe. Es war deutlich zu hören, wie die schöne Melodie des Stückes nach und nach weniger wurde und sich letztendlich auflöste – das alles sehr musikalisch und wunderbar dargeboten. Ali Neander, bekannt durch die „Rodgau Monotones“ und „fifty fingers“ sowie Tilmann Höhn, Filmkomponist und Sideman verschiedenster Gruppen, bestritten den zweiten Teil des Abends. Jeder stellte einige seiner eigenen Stücke vor, sie musizierten aber weite Strecken gemeinsam. Wunderbar zu beobachten das Zusammenspiel der beiden Musiker, wie sie sich die Bälle zuwarfen! Ali Neander beeindruckte durch seine Fingerfertigkeit und musikalischen Einfallsreichtum, Tilmann Höhn stellte seine Beherrschung der Gitarrentechnik trefflich unter Beweis. Manchmal standen die Technikeffekte etwas stark im Vordergrund, faszinierend aber immer wieder, wie eigenwillig sie die einzelnen Stücke neu interpretierten. Insgesamt ein schöner Abend in der Clubathmosphäre des Kellertheaters.


Am Abend des letzten Schultages startete um 19.00 Uhr das unterdessen traditionelle „School’s Out!“-Konzert im Kellertheater der Schule. Es spielten vier Bands: Die Rockwerkstatt, Perfect Plug, Battlemage und For Sale. 19.00 Uhr: Die Rockwerkstatt der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach, das sind die Sängerinnen Mariella, Mira, Miriam und Linda sowie die Drummer Robin und Marcel, der Basser Jan, der Gitarrist Tim und der Saxophonist Nick. Die Band interpretiert einige Stücke eigenwillig neu, hat auch eigene Songs auf Lager. Im Wesentlichen spielen sie aber Coversongs quer durch die Rock-Geschichte. 20.00 Uhr: PerfectPlug befindet sich musikalisch irgendwo zwischen Punk und Hardrock und nennt seine Musikrichtung einfach Punk’n Roll. (Gabriel „Gab“ La Pietra – Gesang, Nikolas La Pietra – Bass, Walther Klöppel – Drums, Hans Ulrich Klöppel – Gitarre, Niklas Wenk – Gitarre) 21.00 Uhr: Battlemage, gegründet 12/2005, das sind 4 Leute:  Nicolas Kreuzmann -Vocals, Julian Diehl – Guitar, Marius Diehl – Bass, Florian Bodeheimer – Drums. Sie spielen klassischen Heavey Metal mit Einflüssen aus dem Epic, Melodic und auch Folk-Metal. Sie covern Songs von Bands wie Manowar, Motörhead etc... und spielen auch eigene Lieder. 22.00 Uhr: Die Band "FOR SALE" besteht aus 3 Mitgliedern in der Besetzung Schlagzeug (Florian May), Bass (Benjamin Bördner)  und Gitarre/Gesang (Moritz Peil). Sie sind alle Anfang/Mitte 20 und stammen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg. Obwohl sie alle Elektroniker sind, spielen sie einfachen Rock bzw. Grunge-Rock, alles Eigenkompositionen.


Electric Mistress und Zombie-Factor rocken im Kellertheater Michelbach. Beide Bands haben bereits einen treuen Fankreis, beide Bands haben am Wettbewerb „Rolling Idstone“ teilgenommen und sind dadurch über ihren Fankreis hinaus bekannt geworden.  Electric Mistress, das sind fünf eigenwillige Köpfe und ein Ergebnis: Psy-core-delic Rock vom Feinsten! Gut, wer nun sagt eine Band, die in einem ehemaligen Kuhstall probt, sei wenig vielversprechend, der irrt! Electric Mistress fesselte das Publikum ihrer ersten Liveauftritte mit ihrem vielschichtigen Live-Set irgendwo zwischen dem Progressiv- und Psychedelic-Rock  der 70er, dem Independent Rock der 80er, gepaart mit den Sounds der 90er. Eben einfach Psy–core–delic Rock! Psychedelisch und rationell, ziemlich laut und rau mit leisen Tönen. Mit den Texten und der Stimme von Frontfrau Mima bekommt diese Mixtur eine Aussage, die berührt und mitreißt. Begleitet wird die Frontfrau »Mima« Müller von »P« Landersheim am Schlagzeug, Nils Müller an der Gitarre, Torsten Scholl am Keyboard und Veit Müller am Bass.
Zombie Factor
ist eine Band mit vier Musikern aus Taunusstein. Zuletzt belegten sie in der Endausscheidung zu „Rolling Idstone“ den 2. Platz, bekannt sind sie den Zuhörern im Kellertheater bereits durch ihr Beteiligung an mehreren „School’s Out!“-Konzerten. Die Musik der vier jungen Musiker kann man im weitesten Sinne als NuRock bezeichnen, wobei diese Bezeichnung nicht genau definiert ist. Anders gesagt, sie lassen sich musikalisch nicht in irgendwelche Genres und Klischees einengen. Ihre Musik ist eine Mischung aus harten und soften, melodischen und rhythmuslastigen Elementen, die sich zu einem neuen Ganzen mit eigener Charakteristik  zusammenfügen.


Groovender Acoustic-Jazz mit Blick über den Tellerrand und Lust auf Neues - Monsieur Hulot und das Mahavishnu Orchestra: Geht das zusammen? Es geht, und wie! Ali Neander und seine „fifty fingers“ wildern quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Und so erscheinen nicht nur Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla, Chick Corea und John Coltrane in neuem Gewand, sondern es gibt auch bei den Eigenkompositionen Musik aus aller Welt, ohne Weltmusik sein zu wollen. Der Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutet hier nicht puristische Rückschau. Ganz im Gegenteil. Die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden nur z.B. durch eine Melodica neu interpretiert, Drum & Bass werden hausgemacht und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer. „Wir erleben jeden Tag Überraschungen was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch an Sounds steckt“   Auf Initiative von Ali Neander, dem eine akustische Band mit nicht alltäglicher Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht nur die Auswahl der Instrumente, sonder auch die Auswahl der Musiker erwies sich als ein Glücksgriff. Die Musiker kommen aus den verschiedensten musikalischen Richtungen: Ali Neander ist der bekannteste hessischer Rockgitarrist und spielt u.a. mit den Rodgau Monotones, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo. Martin Wagner ist der absolute Newcomer unter den Akkordeonisten und spielt Klezmer mit Irith Gabriely´s Colaleila oder im Kabarettprogramm von Konrad Beikirchner. Christoph Aupperle lebte lange Zeit in Brasilien und spielte mit Größen dortiger Musik und ist hier, außer als Vibraphonist, auch als ausgezeichneter Jazzpianist bekannt. Norbert Dömling spielte sich, nach den Krautrockanfängen mit Missus Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste Riege des europäischen Electric-Jazz vor, u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Jasper van´t Hof. Andreas Neubauer ist Frankfurts Schlagzeuger Nummer eins. Er ist u.a. der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus und dem New Yorker Organisten John Hammond.


Ein starkes Duo
Ihr Musikstil wird unter der Rubrik amerikanische Singer/Songwriter gehandelt, aber sie lassen sich nicht beeinflussen durch das, was die Leute im Allgemeinen darunter verstehen.  
Stef White
wuchs auf in Neck/Niederlande. Musikalisch wurde er früh beeinflusst durch alten Delta Blues, Country und Folk Rock, wie ihn EmmyLou Harris und Elmore James spielten. Als vierzehnjähriger stellte Stef White bereits seine eigene Band zusammen, mit der er durch die kleinen Clubs der Singer/Songwriterszene der Niederlande tourte. Während eines seiner Auftritte begegnete er Kersten de Ligny, seit dem Jahr 2000 spielen sie zusammen. Kersten wurde in Amsterdam geboren und hat eine persönliche Vorliebe für die Musik der 60er und 70er Jahre wie die von Joni Mitchell und Simon&Garfunkel. Sie liebt aber ebenso die Musik des Old Jazz z.B. von Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Nachdem sie einige Jahre in Italien lebte, hat sie sich nach ihrem Abschluss an der Akademie für Pop-Musik in Hilversum darauf konzentriert, eigene Texte und Gedichte zu schreiben.  
Die Verschmelzung seiner Liebe für Country sowie Rhythm’n Blues und ihrer Liebe für Folk, Jazz und melodische Songs ergeben eine Mixtur der verschiedenen Stile, die einen eigenen Sound ergeben und eine eigene Atmosphäre ausatmen. Zusammen haben sie angefangen, melodiöse Songs zu komponieren, in denen der Schwerpunkt auf der Aussagestärke und Schlichtheit der Texte liegt. Vor allem im Austausch mit dem Publikum entsteht immer wieder eine eigene und andere Atmosphäre zu jedem der einzelnen Songs.


Hahner Lehrerband: “Blue Print“ im Kellertheater Michelbach 
Das Programm enthält eine bunte Mixtur der Musik von etwa 1970 bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Rock-Titeln wie Sympathy For The Devil über Pop-Songs, Soul und Blues sowie schmusigen Balladen bis zu leicht jazz angehauchten Titeln wie Lily Was Here oder Smooth Operator.
Siggi Weinbrenner,
die Sängerin mit der Rock-Röhre, ist in Michelbach vielen noch als Musiklehrerin bekannt, sie arbeitet jetzt an der Fliednerschule in Wiesbaden-Bierstadt. Ute Berlin ist die Keyboarderin der Band; gelegentlich greift sie auch zur Gitarre. Sie arbeitet in der Grundstufe der Oberen Aar mit vielen Fächern, auch Musik.
Ule Schrief-Dober, Gründungsmitglied von Blue Print, spielt Saxophon, Querflöte und Keyboard in der Band. Sie ist Musik- und Biologielehrerin an der Oberen Aar. 
Lothar Herz (ebenfalls Gründungsmitglied) ist  kein Musiklehrer, er spielt aber einen klasse Bass in der Band. Er unterrichtet Englisch und Darstellendes Spiel und betreut das KulturMobil in Hessen.
Kai Hastert
ist auch kein Musiklehrer, aber ein toller Schlagzeuger. Er unterrichtet an der Oberen Aar Sport und Chemie; und er betreut die Fussball-TFG. Der Gitarrist Johannes Demmler ist tatsächlich gar kein Lehrer, sondern Psychologe. Er kümmert sich hauptsächlich um Schüler, insofern haben alle Bandmitglieder den gleichen Hintergrund. Er spielt am liebsten Super-Gitarren-Soli und perfektioniert ständig seinen Sound, wovon alle profitieren.


Im Zusammenhang mit der 3. Aarbergener Gewerbeausstellung lud das Kellertheater d zu einem überaus interessanten Konzert ein. 
Das Programm der  Formation “Cello meets Jazz“ ( Marek Herz, Gitarre und Christopher Herrmann, Cello) erstreckt sich von alten Standards wie "Black Orpheus" über den gut gelaunten "James" von Pat Metheny bis hin zu Popklassikern von den Beatles und Sting. Gitarre und Cello spielten sich mal rasant, mal in ruhigen Phrasen, aber immer gekonnt die "Bälle" zu. In den Arrangements der dargebotenen Stücke lag der besondere Reiz auch darin, dass es den beiden Musikern scheinbar mühelos gelang, Stücke zu spielen, die traditionell von völlig anderen Besetzungen gespielt werden. Mal im Kontrast der perlenden Gitarrenarpeggien und warmen Celloseufzern, dann wieder im schmissigen Unisono war die Spielfreude der beiden Musiker zu hören, die sich auf das begeisterte Publikum übertrug. Dezent eingesetzte Effekte, Loops und Samples tragen zu einem abwechslungsreichen Klang-Erlebnis bei.  
Marek Herz
(Gitarre) aus Idstein hat Unterricht u.a. bei Thomas Langer und Martin Lejeune Während der Jahre 2003 - 2005 studierte er Musikwissenschaft in Frankfurt ebenso wie Jazz/Pop Gitarre an der Uni Mainz. Trotz seiner Jugend hat er bereits in zahlreichen Projekten in verschiedensten Besetzungen (u.a. Cover- und Rock/Pop-Bands; Duo mit dem Gitarristen Uwe Grunert; im Wild Rose Duo mit der Sängerin Michaela Müller). Er ist regelmäßiger Begleiter des Idsteiner Gospelchores bei Konzerten; er wirkte mit bei "Der kleine Horrorladen" 2003. Bei CD - Einspielungen und Arrangements für Uli Herz). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Idsteiner Musikschule "Piccolo" ist er Mitbegründer der Konzertreihe „Young Jazz Connection“ im Atelier „SPEICHER“, Idstein.
Christopher Herrmann (Cello) aus Bad Camberg hatte seine ersten vier Jahre Unterricht im Alter von 13 bei der Frankfurter Cellistin Sabine Krams. 2001 war er Stipendiat der Musikstiftung der Kreissparkasse Limburg, 2004 begann er das Cellostudiums bei Michael Sanderling an der Musikhochschule in Frankfurt/Main. Auf CD-Einspielungen für Rainer Dimmler und Ellen Klinghammer ist er ebenfalls zu hören. Er brachte bereits eigene und fremde Kompositionen zur Uraufführung. Neben diversen Ensembles arbeitet er zusammen mit Soren Leyers (Jazzgeige), Marjana Lysnick (Piano), Thomas Hirt (Komponist) und den Limburger Domsingknaben. Auch er ist Lehrer an der Idsteiner Musikschule "Piccolo".


Gitarre total: Als spiele ein ganzes Orchester
Klassik auf Gitarre, Gitarrenklang mit dem Synthesizer und durch außergewöhnliche Spielweise verfremdet, mal rockig und mal schmusig-sanft – so hat sich der Gitarrenvirtuose Martin C. Herberg im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach dem Publikum präsentiert.  
Gitarre total, dieser Titel ist nicht übertrieben. Herbergs Art, die Gitarre zu spielen, ist faszinierend. Wer für Experimente offen ist, für den war dieser Abend ein ganz besonderer Leckerbissen: eine stilistische Mischung vom klassischen Säbeltanz über Rolling Stones bis hin zu esoterischen Traumreisen reichten die Interpretationen, gut gemixt mit klangmalerischen sphärischen Eigenkompositionen. Virtuos ließ er die verschiedenen Stilrichtungen zu einem homogenen Ganzen zusammenfließen. Herberg spielt nicht nur die Gitarre in Perfektion, er nutzt den Klangkörper als Ganzes, zupft und schlägt, klopft und trommelt, nimmt Hände und Mikrofonständer zu Hilfe. 
 Hierbei kommt ihm das Studium der klassischen Gitarre ebenso zugute wie seine Mitgliedschaft in verschiedenen Rock-, Blues- und Flamencoformationen zugute. Seit ca. dreißig Jahren ist er jetzt in Nordamerika und Europa als Solist unterwegs, mehr als 2000 Konzerte hat er in dieser Zeit gegeben.


Dass Jazzer Jazzstandards spielen, dürfte kein wohlgehütetes Geheimnis mehr sein. Wie klingt es aber, wenn virtuose Musiker auch auf Pop- und Rockklassiker improvisieren, oder gar Schlagern eine jazzige Note verleihen? 24U, ein Duo bestehend aus Gitarre und Kontrabass, gab im Kellertheater Antworten auf diese Frage.   Neben Werken der Swing-, Bebop- und Modern-Jazz-Ära wurden vor allem Hits der letzten 50 Jahre in eigenwillige Arrangements verpackt und mit mehr oder weniger schrägen Klängen gewürzt. Für Stefan Kowollik und Roland Ruck, die beiden studierten Musikern von 24U, steht neben Spontaneität und Handwerkskunst die Spielfreude und der Humor an erster Stelle.  
Ob dezent oder fetzig, 24U ist ein Leckerbissen für alle Musikerfreunde!!


Zauberhaftes im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach – Magio kam und verzauberte sein Publikum mit seinen Illusionen.
Schon 1976 hatte Magio als Zwölfjähriger, wie viele andere Kinder auch, Interesse an der Zauberei. Mit seinem ersten Zauberkasten, welchen er zu Weihnachten bekam, bescherte er seiner Familie verzauberte Weihnachtsfeiertage.
Es waren wieder die Weihnachtsfeiertage, welche ihn zur Zauberei zurückführten. Zu seinem ersten "großen" Auftritt vor ca. 40 Personen standen ihm lediglich die Utensilien eines Zauberkastens zur Verfügung. Damit nicht nur gestaunt, sondern auch gelacht werden konnte, hat er die Vorführung in einem gebrochenen deutsch-italienischen Dialekt gehalten - hieraus resultierte auch sein jetziger Künstlername Magio. Nach seiner Vorführung wurde er von einigen Gästen angesprochen, ob er die Zauberei nicht professioneller betreiben wollte. In den letzten 10 Jahren hat sich die Vorführung in eine verblüffende Show gewandelt, welche die verschiedensten Formen (Comedy, Illusionen, mental Magie etc. ) der Zauberei impliziert. Um die Illusionen noch wirkungsvoller zu präsentieren, werden stets Assistenten aus dem Publikum involviert. Aber auch Table-Hopping, Close-Up oder Kinderzauberei mit Ballonmodellage gehören zu seinem Repertoire.  


Das Kellertheater-Team setzte seine Veranstaltungsreihe „Jazz im Frühling“ fort mit dem Kate Nelson Trio aus Wiesbaden. Beeinflusst von klassischen Singer-Songwritern wie Carol King oder Joni Mitchell schreibt die gebürtige Amerikanerin Kate Nelson (Gesang, Klavier) bereits seit ihrem 17. Lebensjahr eigene Musik. Sie studierte Pop Music und Sound Technology am "Paul McCartney's Liverpool Institute for Performing Arts" und arbeitete dort u.a. als Institutspianistin für Stimm- und Tanzklassen. Während ihres Studiums an der Wiesbadener Musikakademie mit Hauptfach klassisches Klavier und Musikpädagogik lernte sie Marita Schmitt (Klavier) und Helga Sebastian (Bass) kennen. Kates Schwerpunkt allerdings war und ist Komposition (Songwriting und Filmmusik.)  Mit dem Kate Nelson Trio erlebten die Zuhörer ein Abend mit einfühlsamer Musik, deren Stilistik von Jazz und Swing bis Pop reicht - mit Songs u.a. von Nina Simone, Carol King oder Oleta Adams. Ebenso spielte Kate Nelson Eigenkompositionen, die vielen Hörern bereits als stimmungsvolle Balladen bekannt sind. Auftrittsorte des Trios waren in Wiesbaden bisher das Walhalla-Theater, das Pariser Hoftheater, auf dem internationalen  Frauentag sowie auf dem ‘ton-ab‘ ESWE Forum.


Internationale Erfahrung und heimische Wurzeln – gute Mischung für ein gelungenes Jazz-Konzert
Das Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach startete seinen „Jazz-Frühling 2006“ mit einem akustischen Leckerbissen: Die Musiker des Hermann Kock Trios spielten Pop-Songs und Jazz-Standards vom Feinsten. Live zu spielen ist ihre große Leidenschaft, und das hat das Publikum zu spüren bekommen. Dabei erreichten die Musiker etwas, was im Jazz nicht oft geschieht: das Publikum sang gegen Ende der Konzerte mit, so zum Beispiel bei dem Beatles-Stück: „Don’t let me down!“
Hermann Kock gründete das Trio 2003. Er ist als Schlagzeuger in der Region bereits bestens bekannt durch seine hervorragenden Jazz-Herbstkonzerte in der Hupperter Limeshalle, die Jahr für Jahr mehr Liebhaber finden. Überregional ist er bekannt durch seine Zusammenarbeit unter anderen mit Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der Ed Sperber Big Band (Bayerischer Rundfunk). Mit seinen Arrangements und Eigenkompositionen, z.B.  „Afro-Dance“ entzündet er klangliche Feuerwerke, die ihresgleichen suchen. Der Bassist Norbert Dömling  gehört zu den kreativsten und besten E- und Kontrabassisten Deutschland und hat unter anderem mit Billy Cobham, Jasper van `T Hof und Tony Lacatos zusammengearbeitet. Der in Los Angeles und New York studierte Gitarrist Thomas Langer spielt bei der Organistin Barbara Dennerlein und tourte bereits unter anderen mit Bob Mintzer und Ack van Royen.


Sein Debüt im Kellertheater Michelbach gabt am 21. Januar 2006 um 20.00 Uhr Mathew James White, ein junger Singer/Songwriter aus Neuseeland, der seit einiger Zeit in London lebt. In London hat Mathew James White auch sein neuestes Album „That’s Just Me!“ produziert. Damit geht er derzeit auf Deutschland-Tour und kam auf diesem Weg auch in das Kellertheater Michelbach.Er überzeugte durch seinen eindringlichen Gesang, schöne Texte und eine gute Performance. Besonders seine kleinen eigenen Gitarrestücke überzeugten!


Deftige Lyrik und poetische Balladen  
Die vier ambitionierten Künstler von „Rezitarre“ präsentierten mit ihrem Programm „Lieder – Liebe – Lyrik“ Balladen von Villon, Goethe, Heine und Lessing sowie Liedgut verschiedener Länder und Epochen im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach.  
Ausgewählte Liebes-Gedichte mit Musik und Gesang verbindend, verliehen die vier begabten Amateure bekannten und weniger bekannten Texten alter und neuer Meister neue Aussagekraft und polierten sie zu wahren Kleinodien auf. Das Ensemble - Andreas Roskos mit Rezitation und Gesang, Michael Dauth mit der Gitarre und Gesang, Sigrid Soukup mit Gesang und Barbara Litzki mit Gesang und Flöte - erfreut seit 1997 das Publikum mit humorvollem und hintersinnigem Vortrag aus deutsch-sprachiger Lyrik. In drei bis vier Proben pro Woche arbeitet das Ensemble zusammen, was die Harmonie der Truppe untereinander fördert, wie die Zuhörer unschwer feststellen konnten. Andreas Roskos ist ein Naturtalent des Ausdrucks. Seine bedeutungsvolle Mine beim Vortrag und sein verschmitztes Lächeln suggerierten hintergründiges Wissen, fingen die Aufmerksamkeit der Zuhörer ein und zauberten Lachen in die Gesichter, wenn er "die Katze aus dem Sack gelassen" hatte. Unterstützt wird er durch Dauth, dem es in bemerkenswerter Vielfalt gelang, gesprochene und gesungene Texte zu begleiten oder hervorzuheben mit eigenen Arrangements und mit Einbettungen in bekannte Liedmelodien. Untertützt werden die beiden Männer durch die wunderschönen Stimmen der beiden Frauen. Sie wie überhaupt die ganze Gruppe haben Freude an ihrer Kunst, die sie in jedem Augenblick ihres Programms vermittelten. Solistisch, als Duo und gemeinsam entführten sie in heitere und nachdenklich stimmende Wort- und Tondichtungen unter dem Leitgedanken „Liebe – Lieder – Lyrik“.  


Es ist dem Kellertheater Michelbach gelungen, ein Konzert für klassische Gitarre zu organisieren mit einem jungen Gitarristen, der mit 17 Jahren schon einmal im Kellertheater auf der Bühne stand und bereits damals durch sein Können sehr überzeugen konnte: Cameron Nelson hat mit seiner klassischen Gitarre die Zuhörer im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen Michelbach auf eine Reise durch die Klangwelten der Gitarrenmusik geführt.  
Cameron Nelson wurde 1980 in Wiesbaden geboren. Seit seiner frühen Kindheit ist er musikalisch interessiert, ab seinem 15. Lebensjahr spielt er „sein“ Instrument, die Gitarre. Nach Abschluss seiner schulischen Ausbildung begann er das Studium der Gitarre in Wiesbaden unter der Leitung von Alexandre Wieshalla, das er jetzt abschloss. Cameron hat auch bereits bei zahlreichen international renommierten Gitarrenmeistern studiert, u. a. Konrad Raggosnig,  Alvarro Pierri, John Galbraith, Michael Langer und Roland Dyens.
Der weitgespannte Bogen des Programms reichte von dem Klassiker Fernando Sor und den Romantiker Albinez bis in die Moderne mit Tangos von Piezolla und Stücken amerikanischer Gitarrenmeister wie Roland Dyens.Wir sind gespannt auf mehr!


Seit über 15 Jahren spielen THE ROOTS erfolgreich Rockklassiker aus den vergangenen drei Jahrzehnten live auf der Bühne. Sie covern die Stücke nicht nur, sondern interpretieren sie mit einem hohen Maß an Echtheit und Authentizität. Zu erleben war dieses Ereignis am Freitag, den 10. Oktober im Kellertheater. Viele Songs sind selbst von den Originalgruppen live selten so authentisch rübergebracht worden. Get Back, Satisfaction, Light my fire, ... neben den absoluten Chartbreakern der Beatles, Rolling Stones oder Doors bietet die Rockgruppe auch erstklassige Nummern aus der Rockgeschichte, die heute eher selten im Radio zu hören sind und fast nie von anderen Bands live gespielt werden, wie z.B. Radar Love, Going up the Country, Paranoid oder Pinball Wizard.
Den ROOTS konnte man jeden Sound ohne weiteres abnehmen. Das zeigte sich an den souveränen Gitarrenriffs von Ralph Seitz und Gerd Vogel, die sich in hervorragender Weise gegenseitig inspirierten sowie dem satten Drum-Sound von Hermann Plum. Raimund Thuy überzeugte wie immer am Keyboard und mit seinem Gesang, der Bassist Andi Knapp hielt die gesamte Truppe bravourös zusammen.   Alles in allem: Ein tolles Ereignis zum Tanzen und Zuhören! Vielen Dank!!!!
       


Das diesjährige School's Out! Konzert am Donnerstag,  21.7. war wieder laut, gut besucht und es gab gute Musik. Leider hat die Band NoMadz abgesagt, aber so konnten all die anderen Bands noch besserzeigen, was sie drauf haben. Also, nächstes Jahr wieder!! HipHop-er wo bleibt ihr? Das wär doch mal was anderes, neues!


Wie in den vergangenen Jahren führten Schülerinnen und Schüler, diesmal der Klasse 7e der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach, eine Pflanzentauschbörse durch. Die Besucher konnten am 14.5. zwishen 10.00 und 12.00 Uhr hervorragende Tomaten-, Zucchini- und Kürbispflanzen erstehen, sie brachten ihre überzählige Gartenschätze mit, verkauften diese oder tauschten gegen andere Schätze. Insgesamt konnte ein beachtlicher Betrag von den Schülerinnen und Schülern erwirtschaftet werden, die Klasse wird damit ein Museumsausflug gestalten.


Monsieur Hulot und das Mahavishnu Orchestra - geht das zusammen?  Es ging - und wie! Ali Neander und seine "fifty fingers" wilderten am 4.6.2005 quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt!  Und so erschienen nicht nur Hermeto Pasqual, Astor Piazolla und John Coltrane in neuem Gewand, sondern es gab bei den Eigenkompositionen Musik aus aller Welt - ohne Weltmusik sein zu wollen. Der Verzicht auf jegliche Elektronik bedeutete hier nicht puristische Rückschau. Ganz im Gegenteil: die Errungenschaften des elekrifizierten Jazz werden nur neu interpretiert, Drum & Bass werden hausgemacht und das Akkordeon ersetzt den Synthesizer. "Wir erleben jeden Tag Überraschungen, was in diesen altehrwürdigen Instrumenten noch an Sounds steckt." - Groovender Acoustic-Jazz - mit Blick über den Tellerrand und Lust auf Neues... Insbesondere die Stücke "Polka Blue" vor der Pause und "64" brachten das Publikum (das trotz guter Werbung leider nicht sehr zahlreich erschienen war) zum atemlosen Staunen und frenetischen Beifall. Die liebenswürdigen Ansagen von Ali Neander brachten den Zuhörern auch die Titel wie "Max mags" und "Gartenzwerge" nahe. Insgesamt ein toller Abend in einer guten Athmosphäre.
Auf Initiative von Ali Neander, dem eine Band mit nicht alltägliche Besetzung vorschwebte, trafen sich die Musiker Ende 2003. Doch nicht nur die Auswahl der Instrumente, sondern auch die Auswahl der Musiker erwies sich als ein Glücksgriff, die Musiker kommen aus den verschiedensten musikalischen Richtungen:
Ali Neander ist der bekannteste hessische Rockgitarrist und spielt u.a. mit den Rodgau Monotones, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo.
Martin Wagner ist der absolute Newcomer unter den Akkordeonisten und spielt Klezmer mit Irith Gabriely's Colalaila oder im Kabarettprogramm von Konrad Beikirchner.
Christoph Aupperle lebte lange Zeit in Brasilien und spielte mit den Größen dortiger Musik und ist hier - außer als Vibraphonist - auch als ausgezeichneter Jazzpianist bekannt.
Norbert Dömling spielte sich, nach den Krautrockanfängen mit Missus Beastly, als E-Bassist bis in die vorderste Riege des europäischen Electric-Jazz vor u.a. mit Toto Blanke, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Jasper van't Hof.
Andreas Neubauer ist Frankfurts Schlagzeuger Nummer Eins. Er ist u.a. der Drummer bei Sabrina Setlur, Glashaus und dem New Yorker Organisten John Hammond.
Informationen bzw. MP3s können unter der Adresse www.doemling.de geladen werden


Zwei gestandene Gitarristen aus der Rock- und Bluesszene, Gerd Vogel & Ralph-D. Seitz haben sich zusammengetan. Sie interpretieren Gitarrenmusik im und um den Blues herum, wobei sie vorwiegend akustische Gitarren einsetzen. Am 20. Mai 2005 hatten sie als Duo im Kellertheater ihre Premiere. Die beiden Musiker ergänzten sich hervorragend und entwickelten eine ungeheure Dynamik beim Spielen. Gerd Vogel und Ralph Seitz kennen sich schon seit etlichen Jahren. So gründeten sie beispielsweise in den siebziger Jahren gemeinsam die legendäre Blind Chicken Band. Danach gingen sie musikalisch getrennte Wege, blieben aber immer ihrer Liebe und Leidenschaft für den Rhythm & Blues treu.
Gerd Vogel
(Acoustic Guitar, Dobro Electric Guitar) ist weithin bekannt als Gitarrist der Sunnyland-Bluesband und der Ex-Marla-Glen-Band. Ralph-D. Seitz (Acoustic Guitar, Vocals) hat sich mit der Band "The Roots" bereits überregional einen Namen gemacht. Beide Musiker haben bereits mehrfach und in wechselnder Besetzung im Kellertheater für Furore gesorgt. Anfang des Jahres trafen sie sich bei einem gemeinsamen Konzert wieder und beschlossen spontan zusammen zu "bluesen".  Zu ihrem aktuellen Bühnenprogramm gehören Bluesklassiker von Robert Johnson, Elmore James und Willie Dixon, aber auch Kompositionen von Lowell George und Steve Winwood, Interpretationen von Beatles-Songs sowie eigene Stücke. Das Publikum war nach wenigen Stücken hellauf begeistert; vor allem der Zydeco-Shuffle und der Steelguitar-Rag brachten die Bude zum Kochen. Kontakt kann aufgenommen werden unter der Mailadresse: RalphDSeitz@aol.com


Der Auftritt des irischen Rockpoeten Kieran Halpin im Kellertheater am 29.4.05 war - wieder einmal - ein akustisches Erlebnis. Er gehört zu den Menschen, die in zwei Minuten ihr halbes Leben skizzieren können. Unpretentiös und offen beschreibt er die Rastlosigkeit seiner frühen Jahre, die ihn als Straßenmnusiker durch England, Deutschland, die Niederlande, Kanada, Frankreich und Dänemark führten, die zehnjährige Rückkehr nach Dublin und schließlich seine Auswanderung nach Schottland. Ihn live auf der Bühne des Kellertheaters zu erleben war wieder etwas ganz besonderes. Kraftfvoll, leidenschaftlich, intim und intensiv konnte man sich seiner Präsenz auf der Bühne unmöglich entziehen. Seine rauchige Stimme, vibrierend im Timbre, erzeugte beim Zuhörer das Gefühl, als lebe er in jedem Lied. Ihm gelang es, intelligente Lyrik mit großartiger Melodik zu verbinden. So war auch seine akustische Gitarrenbegleitung mal rockig-fetzig, schnell, dann wieder getragen, fast ein wenig melancholisch. Zwischen den Liedern erzählte er mit trockenem Humor Anekdoten aus seinem Leben, die er mit staubtrockenem Humor würzte.


Wussten Sie schon, dass es über 2000 afrikanische Sprachen gibt? Warum für viele Europäer der Afrikaner immer noch "ein wildes, faules Tier mit Wollhaar auf dem Kopfe" ist? Vieles darüber habe ich am Freitag, 15. April 2005 gelernt auf dem Afrika-Projekttag zusammen mit ca. 100 Kindern der Gesamtschule. Der Verein und die Band „Black&White“ berichtete mit Bildvorträgen und gab Trommel- und Tanzkurse. Diese Gruppe ist ein praktisches, anschauliches Beispiel für die Möglichkeiten afrikanischer und europäischer Zusammenarbeit. Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Hautfarbe ist möglich und kann so schön und beschwingend sein! Diese Botschaft verkörpert die Gruppe und ist damit ein in diesen Zeiten wichtiges Symbol des konkreten Aufbruchs zu einer solidarischen, friedlichen und gerechten Welt. Ein nur kleines Symbol, aber angesichts der wachsenden Spannungen nicht unerheblich, denn die Gruppe erreicht in jedem Monat Tausende von Menschen  in Deutschland und spricht vor allem auch junge Menschen an. Viele von unseren Schülerinnen und Schülern trafen bei dem Auftritt von „Black&White“ das erste Mal persönlich Afrikaner und Afrikanerinnen, sprachen das erste Mal mit Menschen dunkler Hautfarbe, hörten das erste Mal afrikanische Lieder, erfuhren erstmals von den Gründen, die Menschen aus Afrika zur Flucht treiben. Sie hörten auch vom Reichtum der Kulturen dieses Kontinents und davon, dass dort unser aller Wiege stand, dass wir täglich Produkte aus Afrikas Rohstoffen konsumieren oder nutzen wie Kakao, Gold, Handys, Computer, Pullover, Tee, Kaffee, u.a.
Um 20.00 Uhr fand im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach als Abrundung des Afrika-Projekttages für die 7. Klassen der Gesamtschule ein Konzert statt mit der Band „Black&White“. In der Musikgruppe trommeln, tanzen und singen gemeinsam Menschen aus Kongo, Angola, Uganda und Deutschland. Das Konzert am Abend war gut besucht, voller Stolz führten einige Schülerinnen und Schüler das am Vormittag erlernte vor. Das anfänglich sehr zurückhaltende Publikum ließ sich im Laufe des Konzertes begeistert mitreißen, es kam Bewegung auf und zum Ende hin sangen die Konzertbesucher einfache Lieder in afrikanischen Sprachen mit. Wiederholenswert! Empfehlenswert auch für andere Schulen! Finanziell wurde der Projekttag ermöglicht durch großzügige Spenden des Fördervereins der Gesamtschule, der ev. Kirchengemeinde Laufenselden, des Kellertheatervereins und eine Privatspende. Das Geld war gut angelegt - danke!


Am Samstag, den 19. März setzte das Kellertheater-Team seine Veranstaltungsreihe "Jazz im Frühling" fort mit den Kate Nelson Trio. Beeinflusst von klassischen Singer-Songwritern wie Carol King oder Joni Mitchell schreibt die gebürtige Amerikanerin Kate Nelson (Gesang, Klavier) bereits seit ihrem 17. Lebensjahr eigene Musik. Sie studierte Pop Music und Sound Technoligy am "Paul McCartney Liverpool Institute for Performing Arts" und arbeitete dort u.a. als Institutspianistin für Stimm- und Tanzklassen. Während ihres Studiums an der Wiesbadener Musikakademie mit Hauptfach klassisches Klavier und Musikpädagogik lernte sie Marita Schmidt (Klavier) und Helga Sebastian (Bass) kennen. Kates Schwerpunkt allerdings war und ist Komposition (Songwriting und Filmmusik). Mit dem Kate Nelson Trio erlebten die Zuhörer einen Abend mit einfühlsamer Musik, deren Stilistik von Jazz und Swing bis Pop reichte - mit Songs u.a. von Nina Simone, Carol King oder Oleta Adams, ebenso spielte Kate  eigene Kompo-sitionen. Es waren so viele Besucher da, dass das Kellertheater voll war - eine tolle Sache!


Das Neue Jahr starteten wir mit einer Reihe "Jazz im Frühling". Am 18. Februar war das Hermann Kock Trio zu Gast mit seinem Programm: "Levels of Energy". Ca. 50 Personen im Kellertheater genossen die tolle Veranstaltung. (Wir hatten Tische gestellt, es entstand sofort eine Clubathmosphäre.) Es war wunderbar, die drei Musiker bei ihrem Zusammenspiel zu beobachten und vor allem zu hören! Nicht jeder meiner Gäste (ich hatte zum 50. Geburtstag eingeladen) ist Jazzliebhaber, aber alle waren begeistert von dem hohen Niveau der drei Musiker. Immer wieder, Hermann!! Ich denke es hat auch den drei Musikern gut bei uns gefallen, vieleicht ergeben sich weitere Veranstaltungen.


Im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen Michelbach sind die beiden Musiker Chris Jones und Gerd Vogel bereits mehrfach und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen anderen Musikern aufgetreten.
Im Anschluss an den Tag der Offenen Tür in der Gesamtschule haben sie beide zusammen eine Kostprobe ihrer exzellenten Saitenkunst dargeboten. Chris Jones (Vocals, Guitar) wurde 1958 in Reno, Nevada geboren, studierte am Peabody Conservatory of Music in Baltimore, Maryland in einem speziellen Studiengang für hochbegabte Kinder und wurde dort für sein Stück "Sonata in D" mit dem Komponistenpreis für junge Talente 1972 ausgezeichnet. Dann entdeckte er Robert Johnson, James Taylor und Little Feat und seitdem spielt er den Blues und andere Roots-orientierte Musik. 1976 kam Chris mit der Army nach Deutschland, wo er in Wiesbaden stationiert war und dort einen ebenfalls jungen und hochtalentierten Gitarristen namens Gerd Vogel kennen lernte. Dies war lange vor der Gründung der "Sunnyland Bluesband". Zunächst spielten die zwei in einer Band namens "Murphy's Law" zusammen. Da das Schicksal jedoch den Bandnamen wohl allzu ernst nahm, ging diese Band nach drei Jahren wieder auseinander und die Wege von Jones und Vogel trennten sich. Chris machte eine Solo-Karriere und etablierte sich bald als einer der besten Akustik-Gitarristen in Europa. Er spielte unter anderem als Begleitmusiker mit Sarah K., Kieran Halpin, Reinhard Mey, Allen Taylor, Steve Baker. Sein Repertoire schließt alles ein von traditionell irischer Musik über Blues, Rock, Country bis hin zum besten Rock’n Roll. Seine energiegeladene Art zu spielen und die metallenen Fingerpicks, die er verwendet, lassen einen Sound entstehen, den viele von einer akustischen Gitarre nicht für möglich gehalten hätten. So hinterlässt er nicht nur beim erstaunten Publikum seine Spuren, sondern auch auf seinen handgefertigten Lakewood-Gitarren. Und obwohl die akustische Gitarre die „Waffe seiner Wahl“ ist, spielt er auch die elektrische mit viel Erfolg.  Gerd Vogel (Guitars, Backing-Vocals) trat nach „Murphy’s Law“ der noch jungen Sunnyland Bluesband bei. Er etablierte sich schnell mit seinem virtuos-expressiven Gitarrenspiel und ist dort seit 1989 die treibende Kraft. Ein Saitenzauberer schlechthin, hatte er bisher nicht nur Publikum, Veranstalter und Mitmusiker begeistern können, sondern auch solch illustre Kollegen wie John Mayall, Coco Montoya und Alannah Myles haben ihn geradezu mit Lob überschüttet (und dies auch zu Recht!). Ein Mann, eine Gitarre (OK, 14 Gitarren, er braucht auf der Bühne ein bisschen Platz), ein Feuerwerk!  Nun fast 25 Jahre später treffen Jones & Vogel in der neu formierten Sunnyland Bluesband wieder aufeinander.

Das Konzert war Spitzenklasse; besonders ist mir in Erinnerung geblieben, dass Chris eine gerissenen Gitarrensaite wechselte und Gerd zwischendrin solierte, dass es eine Pracht war. Der Unfall war nur zu sehen, nicht zu hören.

Wenige Wochen später ist Chris Jones plötzlich und sehr unerwartet gestorben.


Das politische Kabarett in Deutschland hat seit 40 Jahren einen Namen: Dietrich Kittner. Der Kabarettist aus Leidenschaft arbeitet hierzulande exakt so, wie Michael Moore in den USA: mit ätzenden Satiren und Provokationen mischt er die politische Umwelt auf. Viele der Kittnerschen Aktionen sind inzwischen Legende; von der Verhaftung mit Stahlhelm und Gasmaske in der hannoverschen Innenstadt bis zum Auftritt als Real-Partisan beim Bundeswehrmanöver in der Rhön. Doch anders als sein gefeiertes US-Pendant sah - und sieht - sich der Denkspaßmacher im eigenen Land jahrzehntelang Repressionen und Schikanen ausgesetzt, das Mitte der 70er Jahre verhängte "Fernsehverbot" (Süddeutsche Zeitung) dauert bis heute an. Die "Neue Westfälische" hat es auf einen einprägsamen Nenner gebracht, als sie titelte: "Zu gut fürs Fernsehen". Auf dem Programm stand mit: "Bürger hört die Skandale!" das brandaktuelle Programm, eine absurde Agenda 2005. Und wenn Kittner erklärte, was die Gesundheitsreform mit Aldi zu tun hat, oder warum man einen Minister nie nach seinem Namen fragen darf, blieb kein Auge trocken. Wer immer noch glaubt, dass Rente mit 67 uns neue Arbeitsplätze beschert, den lehrte es der Satiriker musikalisch im "Rondo konfuso". Wieso die Regierung Bannmeilen um Arztpraxen errichten will und die Einsicht, dass Kriege kulturpolitisch wertvoll sein können - es fehlte keines der Reizthemen. Der Münchner Merkur verlieh Kittner den Ehrentitel: "Inhaber des anerkannt schlimmsten Schandmauls der Republik". Der Deutsche Kleinkunstpreis, der Deutsche Schallplattenpreis und der Erich-Mühsam-Preis - um nur einige zu nennen - bestätigen dies. "Politiker gehen in Deckung, wenn sie den Namen Dietrich Kittner hören." (NDR-N3). Sein Publikum nicht. Der Auftritt von Kittner war ein toller Erfolg; er spielte ca. 3 1/2 Stunden lang, das Kellertheater war voll wie seit langem nicht mehr. In der Pause und nach der Veranstaltung trafen sich die Besucher, um  Erinnerungen auszutauschen und Bekanntschaften aufzufrischen. Es erscheint dringend notwendig, einen gemütlichen Aufenthaltsraum zu schaffen, im Stil einer Sektbar oder Lounge. Alexandra und ihre Leute haben da schon einen schönen Anfang gemacht.


Der Rezitator, Musiker, Liedermacher und Liedersammler Günther Gall kam mit seinem Begleitmusiker Ingo Schneider ins Kellertheater. Sie präsentierten das Programm "Chansons vom Montag" mit Liedern der "Großstadtlerche" Mascha Kalèko. Mascha Kaléko gehörte ab 1930 zum Kreis um das "Romanische Café", ihr Gedichtband "Das lyrische Stenogrammheft" erzielte hohe Auflagen. 1933 wurden ihre Bücher verbrannt und 1938 emigrierte sie mit ihrer Familie nach New York. Ihren Lebensabend verbrachte sie später in Israel und der Schweiz. Zwei Musiker, zwei Gojim, und die Texte einer Jüdin - wie passt das zusammen? Nun, Mascha Kaléko war Deutsche, - ihr "Heimweh hieß Savignyplatz" - auch im langjährigen Exil. Weder in New York noch später in Jerusalem wurde sie so heimisch, wie sie in Deutschland gewesen war, ihre Sprache blieb die deutsche. Ihr zeittypischer, dramatischer Lebenslauf und ihre zeitlose Dichtung ermöglichen und erfordern eine große Spannbreite in der musikalischen Gestaltung, die die zwei Musiker durch ihre unterschiedlichen künstlerischen Lebensläufe gewährleisten. Ein Folksänger und ein klassischer Musiker bringen ihre Fähigkeiten kompositorisch und instrumental ein. Dabei entsteht ein ganz eigener, unverwechselbarer Stil.
Unser Mitglied F. W. hat Günther Gall bei der Erstellung seiner CD unterstützt, deshalb gab Günther Gall ein Benefiz-Konzert. Das heißt, der Erlös der durch den Verkauf der Eintrittskarten entstand, kam dem B.U.N.D. und seinen Naturschutzprojekten in Aarbergen zugute.


Am Sonntag, den 4.7. wurde auf dem Historischen Markt in der Zimmermannsmühle Teile des Märchens von Dornröschen aufgeführt. Ich durfte die Großmutter spielen, die aus dem Märchenbuch die fehlenden Teile vorlas, um so die Übergänge zwischen den Spielelementen zu garantieren. Das Verkleiden hat Spaß gemacht, gottseidank musste ich aber nur einmal vors Publikum gehen!


Am Freitag, 2. 7. 17.00 Uhr  fand wie im Vorjahr das "School's out"-Konzert statt. Die Spende für ein Projekt im Erdbebengebiet des Iran ergab 65,72 € . Es waren dieses Jahr noch mehr Bands beteiligt, der Schwerpunkt lag bei Punk-Rock. Die Bands waren: die Rockwerkstatt der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach; Indisguise mit sehr jungen Musikern; die Schulband CUTE der Gesamtschule Obere Aar; NoMadz, Perfect Plug, Zombie Factor und FHO - nicht aus dem Einrich, sondern aus Hahnstätten - mit jeweils eigenen Kompositionen und eigener Stilistik; und Tatort Toilet aus dem Kalkwerk mit sehr heftiger und agressiver, aber gutgemachter Musik und perfekter Bühnenshow. (Ritchie S., das war wohl nix mit Kuschelrock!!) Frecherweise hab ich den Jungs das Poken verboten - geht leider nicht, wenn was kaputt geht, wer bezahlts? Teile des Equipments waren nur geliehen. (Lieber T., tut mir leid, dass ich dachte, du hättest zuviel getrunken.) Ich persönlich habe jetzt mal die Nase von Punk-Rock voll, vieleicht setzen wir im nächsten Jahr einen anderen Schwerpunkt - obwohl jede Gruppe erstaunlich gute Sachen mit sehr unterschiedlichem Ausdruck gebracht hat.


Das Trio des weit über die Region hinaus bekannten, in Heidenrod-Huppert lebenden Schlagzeugers Hermann Kock spielte am 26.6. 2004 ab 21.00 Uhr im Kellertheater der Gesamtschule Aarbergen-Michelbach.
Aktuelle Grooves wie Drum’n Bass und House werden mit eigenen Kompositionen und Arrangements von bekannten Jazzstandards, Pop- und  Rocksongs der 70er Jahre, Bossa Nova Klängen und Solo-Percussion zu einer eigenen, sehr unterhaltsamen und einprägsamen Klangsprache vermischt. Die Mixtur wirkt auf 16- bis 60-jährige Zuhörer gleichermaßen prickelnd und belebend! Hermann Kock gründete das Trio 2003. Er ist überregional bekannt durch seine Zusammenarbeit unter anderen mit Michael Sagmeister, Wilson de Oliveira und der Ed Sperber Big Band (Bayerischer Rundfunk). Als Schlagzeugdozent ist er verantwortlich für die Ausbildung der Berufsstudierenden  an der FMW und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt.                                                                   
Der Bassist Ralf Cetto gehört zu den kreativsten und angesagtesten E- und Kontrabassisten Deutschlands und hat unter anderem mit dem Saxophonist Tony Lacatos zusammengearbeitet; er arbeitet auch als Dozent für die Universität Mainz.
Der Gitarrist Thomas Langer spielt bei der Organistin Barbara Dennerlein und tourte bereits unter anderen mit Bob Mintzer und Ack van Royen. Er studierte in Los Angeles und New York und wurde in der Januar-Ausgabe 2001 der Zeitschrift „Gitarre und Bass“ ausführlich portraitiert. Trotz guter Werbung waren leider nur vier zahlende Gäste anwesend, und Hermann kam überhaupt nicht auf seine Kosten. Grund waren zahllose Veranstaltungen, die parallell liefen in Heidenrod, Aarbergen und Hohenstein. Extrem schade! Trotzdem kommt das Kock-Trio wieder, dann hoffentlich mit mehr Besuchern.


"The Roots" waren nach ca. 8 Jahren wieder im Kellertheater zu Besuch! Erst spielte die Rockwerkstatt der Schule als Vorband, anschließend feuerten die Jungs von "The Roots" ihr Feuerwerk ab - Musik aus den 60ern und 70ern sowie aus allen Sparten - von Rock über Soul bis hin zum Blues. Ich glaube, für jeden Geschmack war etwas dabei. Es war schön, das Kellertheater mal wieder bei einer Musikveranstaltung  erleben - mit Leuten gefüllt, die gerne tanzen und gute Musik lieben. Die einzige - mh - Peinlichkeit war es, dass das Bier bereits vor der Pause am Ende war. Ich hatte nach den vorangegangenen Musikveranstaltungen nicht die Traute, volle Kästen in den Keller zu schleppen und anschließend wieder voll nach oben. Jedenfalls - das wird sich so nicht wiederholen! Der Rest, hoffe ich, schon.


Das Weihnachtsmärchen "Dornröschen" mit der Theatergruppe "piccolino" war wieder ein toller Erfolg. Alle sieben Veranstaltungen waren gut besucht. Vor allem die Kindergarten- und Grundschulkinder gingen in der sehr phantasievollen Inszenierung des Grimm'schen Märchens auf. Aber auch für die Erwachsenen waren unterhaltsame Szenen zu sehen, vor allem zwischen der Amme und dem Koch. Alle Beteiligten, die Schauspieler ebenso wie die Zuschauer, hatten ihren Spass bei den Aufführungen.


Die drei Knopfziehharmonika-Spieler aus Zhitomir in der Ukraine. Sie boten ein tolles Programm von klassischer mitteleuropäischer Musik über Russische Kompositionen bis hin zu Jazzinterpretationen. Wie gut die drei Jungs waren, belegt die Tatsache, dass fast so viele CDs wie Eintrittskarten verkauft wurden. Das Kellertheater-Team versucht, in 2004 eine Abendveranstaltung mit dem Zhitomir-Trio zu organisieren.


27.11.2003: Das Lehrertheater aus Wiesbaden - das ist Evolusen. In seinem Programm nimmt es schulisches und nicht-schulisches Leben auf's Korn, sehr genau und pointiert beobachtet Die Schauspieler agierten hervorragend in allen Situationen und allen Bildern. Allerdings waren viele Szenen nur für Lehrerinnen und Lehrer zu verstehen und daher für einen Teil des Publikums nicht sehr unterhaltsam. Eine hervorragende Sache: das Kellertheater war fast voll! Seit langem ein toller Erfolg. In der Pause ergaben sich rege Gespräche, weil viele alte Bekannte sich wiedertrafen; teilweise hatten sie sich lange nicht gesehen.


Am Freitag, dem 10.10.2003 spielte "Mélange" im Kellertheater.
Das Konzert war toll, leider nur wenige Zuschauer anwesend.
Leute, ihr wisst nicht, was euch im Kellertheater für tolle Veranstaltungen entgehen! Trotz der Tatsache, dass wenig Zuschauer da waren, ging die Gruppe, vor allem im 2. Teil "voll ab"!

Die Vier sind eine gute Empfehlung für jede Party und jeden Event.


Am 4.7.2003 fand im Kellertheater Michelbach das erste "School's out!" Konzert statt.
Es spielten verschiedene Bands aus den umliegenden Schulen: die Rockwerkstatt der Michelbacher Gesamtsschule, die Schulband des Diezer Gymnasiums SHG, die Hahner Schulband Divus, Acrophobie der Musikschule in Michelbach, eine Nachwuchsband sowie zum Abschluss die Lehrerband "Blue Print".
Toll wars!
Die Stimmung kochte teilweise über, die Zuhörer kamen und blieben. Einige hielten es sogar fünf Stunden lang aus.Es war laut und gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Eine Spendensammlung zugunsten der Internatsschule Celticsuyu in Bingöl/Türkei (diese Schule wurde bei einem Erdbeben weitgehend zerstört) erbrachte 150 €. Ganz sicher wird diese Veranstaltung im kommenden Jahr wiederholt.


Am 15.3.2003 spielten die Metal-Gruppen "Necrorgasm" aus Taunusstein und "Uneven" aus Idstein im Kellertheater.
Laut und bunt wars! Leider waren nur wenig Zuhörer da, aber die Stimmung unter diesen war toll. Vor allem "Uneven" heizte gut ein.
Naja, die erste Veranstaltung mit jungen, recht unbekannten Bands war halt noch ein Lehrstück. Das nächste mal läufts sicher besser.


Nach der Gründung des Vereins und der Renovierung des Kellertheaters fanden im Dezember 2002 einige Aufführungen der Theatertruppe "piccolino" statt, die sich unterdessen als Teil des Kellertheaters sieht. "piccolino" spielte vor mehrfach ausverkauftem Raum das Märchen von Hänsel und Gretel für die Kleinen und Kleinsten in Aarbergen. Besonders toll fanden die Kinder die Hexe!

 
     
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